ILM 2021

Ja, es gibt noch Messen … nicht nur digital, sondern auch real:
Auf der ILM Internationalen Ledermesse in Offenbach am kommenden Wochenende Samstag und Sonntag gestalte ich live von 9:00 – 18:00 Uhr Stühle, ähnlich einer Aktion, die ich mit meinem Crewkollege und Freund Dato 2018 für BoConcept realisierte.
In der Halle 2B findet man mich im obersten Stockwerk.
Freue mich auf Besucher.
Yes, there are still trade fairs … not only digital, but also real: At the ILM International Leather Fair in Offenbach next weekend, Saturday and Sunday, I’ll be designing chairs live from 9:00 a.m. to 6:00 p.m., similar to an action that I realized with my crew colleague and friend Dato in 2018 for BoConcept. You can find me on the top floor in Hall 2B.
welcome …

EarthDay2021

EarthDay2021

Nicht erst seit der EarthDay-Initiative nutze ich meine Kunst um auf das Thema Umweltschutz und die Sachverhalte die damit zusammen hängen aufmerksam zu machen. Es ist schwer vorstellbar, daß wir alle (eine ganze Menge also) als gemeinsame Menschheit agieren, aber es scheint tatsächlich in unserem eigenen Überlebensinteresse zu sein, daß wir uns vermehrt um unsere Umgebung kümmern, verantwortungsvoller mit vorhandenem Material umgehen und umdenken uns in das Kreislaufsystem der Natur einbinden. Mir selbst wurde das bei meinen zahlreichen Besuchen im Mittelmeer auf Formentera bewusst. Freuen wir uns auf eine saubere Zukunft ohne versteckte Verarschung. Seien wir ehrlich zu uns selbst.
Not just since the EarthDay initiative have I been using my art to draw attention to the topic of environmental protection and the issues that are related to it. It is difficult to imagine that we all (a whole lot) act as a common humanity, but it actually seems to be in our own survival interests that we take more care of our surroundings, deal more responsibly with available material and rethink the circulatory system of nature. I became aware of this myself during my numerous visits to the Mediterranean in Formentera. Let’s look forward to a clean future with no hidden fooling around. Let’s be honest with ourselves.

 

Wie immer spontan konzeptioniertes und freihand erstelltes Artwork/As always, spontaneously conceptualized and freehand created artwork:

 

#EarthDay2021  #ClimateAction #environmentprotection #EverydayIsEarthDay

Der Bomber malt den Bomber …

Der Bomber malt den Bomber …

Die offizielle Rolle des Künstlers und Designers ist die des dienenden Äffchens. Und was soll ich sonst zeigen, außer den Referenzen der Tauschgeschäfte, die ich vollziehe?
Daher zeige ich hier auch aktuelle Ergebnisse eines Teils meines Tuns.
Künstlerische Arbeiten hingegen funktionieren nur im tatsächlichen Umfeld des öffentlichen und privaten Raums, aber nicht im Internet, auch nicht als Video oder VR (Virtuelle Realität-was soll das sein? Entweder virtuell oder real, aber das eine nicht in dem anderen.)
Das Internet ist nicht der öffentliche Raum! Es ist kein neues Land und kein ungesteuerter Ort.
Die Freiheiten, die wir brauchen sollten sich auf unser reales Miteinander konzentrieren und nicht auf eine strombasierte Matrix. Real statt virtuell. Die Lösung unserer Probleme werden in der Digitalität nicht gefunden werden, sondern einfach nur dorthin weitergetragen.
Und ganz klar, soziale Netzwerke sind alles andere als sozial. Sozial heisst eben nicht, alleine vor einem Endgerät/mobile device zu sitzen.
Jetzt zum fröhlichen Part des Ganzen:
Zwei frische Realisierungen auf der Fassade des Bahnhofs in Bad Nauheim: Diego Maradona (R.I.P.) und Gerd Müller, der Bomber der Nation. Sozusagen, der Bomber malt den Bomber …
Danke an das nette Team von W-Com vor Ort und für den netten kleinen Job, der wie immer freihand, ohne Beamer/Projektor realisiert wurde. Diego ist ca. 3,7 m hoch und ca. 3,2 m breit.
Interessante Info am Rande: Die FC Bayern München AG hat sich die Marke Gerd Müller-Bomber und Bomber der Nation im November 2020 eingetragen. Einsehbar im DPMA Register.

The bomber paints the bomber …

The official role of the artist and designer is that of the serving monkey. And what else should I show besides the references of the barter transactions I make?
Therefore, I also show the current results of some of my work here.
Artistic works, on the other hand, only work in the actual environment of public and private space, but not on the internet, not even as video or VR (virtual reality – what should that be? Either virtual or real but one not in the other.)
The internet is not the public space! It is not a new country or an uncontrolled place.
The freedoms we need should focus on our real togetherness and not on a current-based matrix. Real instead of virtual. The solution to our problems will not be found in digitality, but simply carried forward there. And of course, social networks are anything but social. Social doesn’t mean sitting alone in front of an end device / mobile device.
Now for the happy part of it all:
Two fresh realizations on the facade of the train station in Bad Nauheim: Diego Maradona (R.I.P.) and Gerd Müller, the nation’s bomber. So to speak, the bomber paints the bomber …
Thanks to the nice team from W-Com on site and for the nice little job, which, as always, was carried out freehand, without a beamer / projector. Diego is about 3.7 m high and about 3.2 m wide.
Interesting information on the side: FC Bayern München AG registered the Gerd Müller bombers and bombers of the nation brand in November 2020. Can be viewed in the DPMA register.

Zaubern gehört zum Handwerk

Neustart Banner, 14:00 Uhr, Engelbert Strauss Biebergmünd 2021

Zaubern gehört zum Handwerk

Finde den Unterschied …!
Das erste Foto ist von heute um 12:00 Uhr, das zweite von 16:00 Uhr. Klar, es ist natürlich der Ladebalken und das Lettering LOADING in weiß als letzte Gestaltungsebene auf dem 13 x 13 m Banner an der Engelbert-Strauss Zentrale in Biebergmünd.
Street Art-Murals und Werbe-Murals gibts ja zuhauf-das eine pädagogisch wertvoll, weil allgemein verständlich oder artificial geheimnisvoll, das andere oftmals kalte und gelangweilte Rechnerästhetik, die verkaufen bzw. neugierig machen soll. Beides eint, daß es meist einfach via Beamer/Projektor großprojiziert und dann nachgemalt- gesprüht -gepinselt etc. wird.
Ich durfte heute wieder mein Augenmaß und mein ästhetisches Feingefühl trainieren: Freihand abgeklebt und der weiße Gestaltungsteil, dann bei 1 Grad Außentemperatur auf dem Steiger ausgesprüht. Danach Tesa-Klebeband wieder abgenommen. Fertig ist die Laube … Graffitigestaltung mal anders.
Danke an Julian für die Hilfe mit der Steigerbedienung. Danke auch an Josi, Henning, Kerstin, Steffen, Alice, Johanna and Norbert…
 

Magic is part of the craft

Find the difference …!
The first photo is from today at 12:00 p.m., the second at 4:00 p.m.
Sure, it is of course the loading bar and the lettering LOADING in white as the last design level on the 13 x 13 m banner at the Engelbert-Strauss headquarters in Biebergmünd.
There are plenty of street art murals and advertising murals – one of which is educationally valuable because it is generally understandable or artificial and mysterious, the other is often cold and bored computer aesthetics that should sell or arouse curiosity. Both have in common that it is usually simply projected on a large scale via a beamer / projector and then repainted, sprayed, brushed, etc.
Today I was allowed to train my sense of proportion and my aesthetic sensitivity again: Freehand taped off and the white design part, then sprayed on the cherrypicker at 1 degree celsius outside temperature. Then the adhesive tape was removed again. The arbor is ready … Graffiti design with a difference.
Thanks to Julian for the help with the cherrypicker operation. Thanx to Josi, Henning, Kerstin, Steffen, Alice, Johanna and Norbert…
#engelbertstrauss #neustart #neustart2021 #atelierbomber #hashtagsgehenmiraufdienüsse
 
 

Folge dem Fellkragen …

WDL Folgencover Bomber. Foto © Dieter Roosen 1993.
BOMBER Walls dont lie podcast

Folge dem weißen Fellkragen …

Immer tiefer geht es in den Kaninchenbau und das weiße Karnickel rennt um sein digitales Leben: Insta und andere sogenannte Netzwerke lenken herrlich ab von der vermeintlich trüben Corona-Rezessions-Realität. Ferngesteuert in die kleinen Smartphone starrend rennen viele von uns durch die Welt ohne ihr tatsächliches Dasein an ihrem jeweiligen Ort und zu dieser Zeit wahrzunehmen. Stellt man sich einmal der Welt von Likes, thumbs ups und so genannten Influencern, erkennt man die Lächerlichkeit und die Nachteile eines vermeintlichen Wettbewerbs. Viel Schein, viel Werbung und viel Rauch um Nichts. Keinerlei Bestand, da ob der Fülle der Möglichkeiten in einem angeblich ungesteuerten leeren Raum so viel entdeckt und auch gemacht werden kann, daß man sich darin verliert.  Denn das Verkaufsversprechen eines Portals ist ja eben genau die Möglichkeit einer wie auch immer gearteten Präsentation. Kids machen es vor, die Alten rennen hinterher (und kleiden sich dann auch) wie Kids: Slimfit bei älteren sieht einfach hohl und peinlich aus. Fellkragenjacken und SUVs sind jetzt ja schon in den letzten Winkeln der Republik angekommen. Zeit das Ruder herumzureißen und neue Stilistiken anzupreisen.
Egal, auch mein frühes (und auch ein Teil) meines temporäres Artworks bekommt einen Platz im digitalen Bewertungstrash, allerdings denn auf dem interessanten Walls dont lie Podcast von Kid Crow und KGEE. Der Podcast beleuchtet eben nicht nur Street Artists, sondern präsentiert auch und gerade Styler/Stylewriter, Graffiti-Artists, Bboys, Hip Hip und wildes Artwork aus Deutschland. So gibt es ein hörenwertes Interview mit meinem sehr herzlichen Freund Amigo (Flying Steps) aus Berlin, der nebenbei bemerkt auch ein fantastischer Kalligraph ist und meinem hervorragendem GBF Crewmember –  und SUK/Stick Up Kidz Crewkollegen dem Typo-Grafen Tasek aus Hamburg (vorher Braunschweig) und ebenso meinem alten Bekannten Stylemaster Shaw aus Berlin. Btw. wers noch nicht weiß, 2000 buchte und vermittelte ich die Flying Steps für eine Präsentation auf der ISPO an Sony PlayStation, die daraufhin nahezu jährlich erst auf der Games Convention in Leipzig, dann auf der Gamescom in Köln aktiv waren.
Ab Montag, 07.12.2020 wird dann dort auch ein ausführlicheres Interview mit deinem Lieblings-Oldschool-Homie (O-Ton Klark Kent-obwohl er selbst gerade mal ein Jahr später anfing zu malen) a.k.a. meiner Wenigkeit zu finden sein.
Im Zuge des Prozesses habe ich dann Kid Crow auch in die GBF-(Gummibächenfront) Crew aufgenommen, eine altehrwürdige Crew, deren Mitglieder international verteilt sind, aber ihren Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum haben.
Das ist mal Kulturpolitik der ganz anderen Art. Btw. wo ist denn der öffentliche Raum im Internet ?
Schönen Nikolaus und folge dem weissen Kaninchen … !
GBF Crew (© Tag by Kid Crow)
 
 

 

 

 

 

 

 

Follow the white fur collar …

It’s getting deeper and deeper into the rabbit hole and the white rabbit is running for its digital life: Insta and other so-called networks divert attention away from the supposedly gloomy Corona recession reality. Staring remotely into our small smartphones, many of us run through the world without realizing their actual existence in their respective place and time. If you face the world of likes, thumbs ups and so-called influencers, you can see the ridiculousness and disadvantages of an alleged competition. Lots of appearances, lots of advertising and a lot of smoke about nothing. Absolutely no endurance, since whether the abundance of possibilities in an allegedly uncontrolled empty space can be discovered and also done so much that one gets lost in it. Because the sales promise of a portal is precisely the possibility of a presentation of whatever kind.
Kids show how it is done, the old ones run after them (and then dress like kids too): Slimfit with older people just looks hollow and embarrassing. Fur collar jackets and SUVs have already arrived in the last corners of the republic. Time to turn things around and advertise new styles.
Regardless, my early (and also part of) my temporary artwork gets a place in the digital rating rush, but on the interesting Walls dont lie podcast by Kid Crow and KGEE. The podcast not only illuminates street artists, but also presents stylers / stylewriters, Graffiti-Artists, bboys, hip hip and wild artwork from Germany. So there is an interview with my very warm friend Amigo (Flying Steps) from Berlin, who is also a fantastic calligrapher, and my outstanding GBF crew member – the typo count Tasek from Hamburg (previously Braunschweig) and my old friend Stylemaster Shaw from Berlin. Btw. If you don’t know yet, in 2000 I booked and arranged the Flying Steps for a presentation at the ISPO to Sony PlayStation, which was then active almost every year, first at the Games Convention in Leipzig, then at Gamescom in Cologne.
From Monday, December 7th, 2020 there will also be a more detailed interview with yours truly.
In the course of the process, I then accepted Kid Crow into the GBF (gummy bear front) crew, a venerable crew whose members are spread internationally, but whose focus is on German-speaking countries.
This is a very different kind of cultural policy. Btw. where is the public space on the internet?
Have a nice Santa Claus/Père Noël/Father Christmas and follow the white rabbit …!
#thehousethathiphopbuilt
Seasons greetings from Frankfurt 2020 by BOMBER ©
 

 

 

 

 

 

 

Schöner Campen mit dem kleinen Arschloch …

Schöner Campen mit dem kleinen Arschloch …

Yabba Dabba Doo … Während die mediale Welt transformiert und Menschen vermehrt in Angst erstarren sollen, geht das Leben anderenorts einfach nahezu gewohnte Wege weiter. Ich zum Beispiel durfte einen frisch lackierten Volkswagen LT 35 gestalten. Andreas Funke, der Eigentümer dieses Wunderwerkes mit fantastischem, von ihm in reinster Ingenieurskunst geplanten und realisiertem Intereur, bekam ein Gestaltungskonzept das sich gewaschen hatte.
Als international tätiger Kletterer (Bouldern) und Turbineningenieur stellte sich im Design Briefing-Gespräch heraus, daß die Figuren und Charactere der legendären Hanna Barbera Cartoon-Animationsserie The Flintstones eine perfekte Motivhülle dieses legendären Fahrzeuges darstellen könnte. Ebenfalls kamen wir auf Walter Moers’ Das kleine Arschloch zu sprechen, dessen Motiv als Interpretation aus Schöner Drogen mit dem kleinen Arschloch ebenfalls Einzug ins Hause Funke hielt und einen prominenten Platz auf dem Stahlblech fand. Insgesamt ein mutiger und herrlicher Spaß für alt und jung, der augenscheinlich aus der momentanen unsäglichen SUV-, Sportwagen-, Camper- und Porsche-schwemme herausragt.

Nice camping with the little asshole …

Yabba Dabba Doo … While the media world is transforming and people are increasingly supposed to freeze in fear, life elsewhere simply continues on almost familiar paths. For example, I was allowed to design a freshly painted Volkswagen LT 35. Andreas Funke, the owner of this marvel with a fantastic interior, planned and implemented by him in the purest engineering art, received a design concept that had worked.
As an internationally active climber (boulder) and turbine engineer, it turned out in the design briefing that the figures and characters of the
legendary Hanna Barbera cartoon-animation serie The Flintstones could represent a perfect motif cover for this legendary vehicle. We also came to talk about Walter Moers’ Das kleine Arschloch, whose motif also found its way into the Funke house as an interpretation of Beautiful Drugs with the Little Asshole and found a prominent place on the sheet steel. All in all, brave and wonderful fun for old and young, which apparently protrudes from the current unspeakable SUV, sports car, camper and Porsche glut.

Von Masken und Dosen …

Von Masken und Dosen …

Of masks and cans …

Ich trage ja von Berufs (oder von Berufungs) wegen schon immer eine Maske und habe also mit der momentanen Maskenpflicht null Probleme. Möglicherweise etwas angenehmer, als viele die täglich im Job eine geistige Maske tragen um ihr wahres Ich nicht der Verletzung preiszugeben … Kommunikation im Raum ist tatsächlich eine herrliche Sache. Auch das Nein-Sagen zu einer Menge Verlockungen im Job-Bereich hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich hätte auch ein X-beliebiger Art- bzw. Creative Director in einer klassischen (oder auch hippen) Werbe- oder Design- oder Kreativagentur werden können. Nein, meinen Spaß finde ich beim spontanen Gestalten mit der Farbsprühdose.
I always wear a mask because of my job (or by calling my profession), so I have zero problems with the current mask requirement. Possibly a little more pleasant than many who wear a mental mask every day at work so as not to reveal their true self to the injury … Communication in space is actually a wonderful thing. Saying no to a lot of temptations in the job field has also made me what I am today. I could also have become an X-type art or creative director in a classic (or hip) advertising or design or creative agency. No, I find it fun to design spontaneously with the spraycan.
Sachbeschädiger/Sachverschönerer mit Doppelkammerfilter-Halbmaske von 3M. Property damage / property enhancer with 3M double chamber filter half mask.
Hier einige aktuelle schnelle nette kleine Jobs, u.a. für die Stadt Frankfurt, die gerade nach der Renovierung von mir zwei Kitas gestaltet bekommen hat. Ebenso bekam Bäcker Lutz in Mayen seine brandneue 22. Filiale gestaltet und Bernd Wittelsbach von Kontrast Fotodesign seine Privatgarage mit einem Bembel in Breuberg im Odenwald verunziert. Außerdem zehn Premiumzimmer des Innside Ostend Hotels für Melia und zwei Pylonen für VW/Audi Göthling & Kaufmann-beide wurden schon vor dem Lockdown begonnen. Glückwunsch … äh … Klickwunsch ;-).
Here are some actual quick nice little jobs in kindergartens, including for the city of Frankfurt, which was designed by me after the renovation. Likewise, baker Lutz in Mayen was given his brand new 22nd branch and Bernd Wittelsbachs from Contrast Fotodesign decorated his private garage with a so called bembel in Breuberg in the Odenwald. In addition, ten premium rooms of the Innside Ostend Hotel for Melia and two pylons for VW / Audi Göthling & Kaufmann – both had already started before the lockdown.
Congratulations … uh … click request 😉 (joke works only in german … sorry)
#scheißaufhashtags

’n Narrhallamarsch … wolle mer n rauslasse …?

’n Narrhallamarsch … wolle mer n rauslasse …?

Scheiß’ auf namedropping und Street Art Zirkus … Jetzt beginnt wieder der angeblich närrische Irrsinn. Angeblich deswegen, weils ja eine tradierte Nummer ist, die geordnete Wege vollzieht und tatsächlich doch eigentlich eher der sozialen Kontrolle dient, denn dem wirklichen Ausrasten-kontrolliertes Durchdrehen sozusagen: Karneval … oder Fastnacht-in Hessen Fassenacht …
Schon 2006 durfte ich in meiner Tätigkeit als buchbarer Street Artist bzw. Urban Artist für den SKG Okarben e.V. einen Wagen bei Eiseskälte in einer Scheune eines Aussiedlerhofes in Karben mit Farbsprühdosen gestalten.
Fuck namedropping and street art circus …
Now the supposedly foolish madness begins again. Supposedly because it is a traditional number, which takes orderly paths and actually serves rather social control, because the real freak-controlled freak out, so to speak: Carnival … or Fastnacht-in Hesse called Fassenacht …
Already in 2006, as a bookable street artist or urban artist for SKG Okarben e.V., I had the honor to design a car in ice cold in a barn of an emigration court in Karben with spray paint cans.

Just copy yourself …

Just copy yourself …

Stil ist das, was wir tun … Hier ist ein Beispiel einer Fassadengestaltung/artwork, die ich 2010 realisiert hatte. Das Original-artwork auf der Fassade des Gebäudes von Hausmeister Müller wurde 2019 abgebrochen. Also habe ich das Thema aufgefrischt, die Frankfurter Skyline an einem anderen Ort, in Steinbach / Taunus im August 2019, aufgesprüht. Willkommen zurück … 10 Jahre später. Immobilienaufwertung der anderen Art.

Es will mer net in de Kopp enei, wie kann e Mensch net von Frankfort sei! (Friedrich Stoltze)

Style is what we’re doin’ … Here is a example of a fresh facade, copied from an artwork I realised in 2010. The origin mural was deconstructed 2019. So, I spraypainted the topic refreshed, the skyline of Frankfurt at another place, in Steinbach/Taunus in August 2019. Welcome back … 10 years after … Real estate appreciation of a different kind.

 

 

Zum Thema Frankfurt, Skyline, Eintracht Frankfurt, SGE und Frankfurter Themen gibt es hier noch viel mehr zu sehen:
There is a lot more to see on the subject of Frankfurt, Skyline, Eintracht Frankfurt, SGE and Frankfurt topics:

Bembel, Eintracht Frankfurt, Bomber & der blaue Bock

 

Feed the matrix

Fütter’ die Matrix …
 
Im zwielichten Schein der Diskrepanz zwischen Erschaffen und Konsumieren haben wir heutzutage die zusätzliche Komponente der Selbstdarstellung im Netz/Internet/sozialer Netzwerke (wo ist da die soziale Komponente, wenn jeder solo oder alleine vor seinem Endgerät sitzt, läuft, fährt?)/Messenger.
Selbstdarstellung bzw. Darstellung in Zeiten analoger Kommunikation war etwas gemächlicher, aber nicht minder interessanter.
Vor ca. genau 26 Jahren im April 1994 wurden CEMNOZ/David Kammerer, DAIM/Mirko Reisser, CANTWO/Fedor Wildhardt und ich/BOMBER von unserem Freund GOR/Darco Gellert aus Paris angesprochen, ob wir uns an einem Flächengestaltung am Gare du Nord in Paris für die französische Staatsbahn beteiligen wollen.
Hintergrund waren zwei Flächen der ca. Größen 6 m x 90 m mit jeweils unterschiedlich gefärbtem Background. Die Linke war gelb und die rechte in blau mit Graffinet, einem angeblichen Graffitischutz gestrichen. Unsere Herausforderung lag darin, TROTZ des chemischen Schutzes Artwork auf die Oberflächen aufzubringen. Dies gelang besser, als gedacht. Nach nur zwei-bis viermaligen Übersprühen hielt die Sprayfarbe, damals noch Sparvar von SprayColor. Trotz der widrigsten Umstände – uns wurde der uns zur Verfügung gestellte Wagon mit den Farbspühdosen direkt vor den Fassadenflächen aufgebrochen und komplett entleert – hatten wir fünf einen Riesenspaß beim Erstellen dieser weithin sichtbaren Werke. Leider wurden die Werke nachts von anderen mit Sprühdosen verunziert. Allerdings waren das ganz sicher keine wirklichen Writer, bzw. Graffiti Künstler, denn das Aufgesprühte hieß einfach nur »Muslim Force« ;-(.
Wir übernachteten in einem Wohnheim für Bahnarbeiter in besonders trostloser hässlicher Umgebung, (meiner Erinnerung nach in der Avenue Paul Valéry in Sarcelles) und durften uns dort selbst versorgen. Dafür durften wir immer kostenfrei mit der Bahn zum Arbeitsplatz direkt an den Gleisen des Kopfbahnhofs pilgern.
Ein wahnwitziges Unterfangen, dessen Ergebnis aber sehr lange vorhielt.
 
Feed the matrix …
In the twilight of the discrepancy between creating and consuming, we now have the additional component of self-portrayal on the net / Internet / social networks (where is the social component when everyone is sitting or running alone in front of their device?) / Messenger.
Self-presentation or presentation in times of analog communication was a little more leisurely, but no less interesting.
Exactly 26 years ago in April 1994, CEMNOZ / David Kammerer, DAIM / Mirko Reisser, CANTWO / Fedor Wildhardt and me / BOMBER were approached by our friend GOR / Darco Gellert from Paris whether we would like to look at a surface design on the Gare du Nord in Want to participate in Paris for the French State Railways.
The background was two areas of approx. Sizes 6 m x 90 m, each with a differently colored background. The left was yellow and the right was painted blue with graffinet, an alleged protection from graffiti. Our challenge was to apply the chemical protection artwork to the surfaces. This worked better than expected. After only two or four sprayings, the spray paint, then Sparvar from SprayColor, held. Despite the most adverse circumstances, – the wagon provided to us with the paint spray cans was broken open directly in front of the facade surfaces and completely emptied – , the five of us had a lot of fun creating these highly visible works. Unfortunately, the plants were sprayed with spray cans at night. However, they were definitely not real writers or graffiti artists, because the sprayed on was just called »Muslim Force« ;-(.
We stayed in a dormitory for train workers in a particularly bleak ugly environment (I remember it on Avenue Paul Valéry in Sarcelles) and were allowed to take care of ourselves there. To do this, we were always allowed to make a pilgrimage to the work station directly on the tracks at the head station.
It was a crazy undertaking, but the result was existing very long.

 

Additional photos © by Bernhard van Treeck and David Kammerer.