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Aktive Kunst / Art Vivant

Kunscht mir mal die Kunst dahinter zeigen?

Kunscht mir mal die Kunst dahinter zeigen?

Ganz offen, ich kann das, was lokal oft als Kunst bezeichnet wird, nicht als das erkennen, was mir da als solches aufgetischt werden soll. Überall werden medial Menschen als Künstler bezeichnet (oder bezeichnen sich selbst als das), die null davon ihren Lebensunterhalt bestreiten. Meistens agieren sie als staatsdienende Pädagogen, sind von Haus aus begütert oder haben andere Einkommensquellen (z.B. Partner). Klar, ist das kein Qualitätsurteil darüber, ob man das als Broterwerb anbietet oder nicht, aber die Intensivität mit dem sich jemand beschäftigt ist eventuell eine ganz andere. Die Intension, die Professionalität, Ernsthaftigkeit (Seriösität) und die Kommunikationsfähigkeit des Urhebers eines Werkes (angewandt oder nicht angewandt ist nicht entscheidend) sollte aber eine ganz andere bzw. ebenfalls unerwartete bzw. unverkrampfte sein.
Natürlich gibt es unter denen, ich nenne sie jetzt mal absichtlich sehr bösartig »Hobbykünstler« qualitative Talente, aber die meisten sind doch eher einfallslos und kopieren Artwork und Menschen, die ihr Leben der Kunst widmeten und damit tatsächlich neue Ansätze und Gestaltungsrichtungen fanden.
Dadurch dann Objekte dieser Produzenten als eine Art ständiger Remineszenz anschauen zu müssen ist für echte Kunstschaffende (sic!) mühselig. Denn für die meisten Selbstdarsteller, um nicht zu sagen Faker sollen wir dann auch noch als Bürgerschaft spenden. Viele der so genannten Austellungen und Artwork-Shows werden dann angeblich auch noch aus Fördertöpfen (regional, überregional) unterstützt, werden wenig bis kaum besucht (natürlich sagt das widerum nichts über die Qualität) und sind eigentlich, sind wir mal ehrlich, Contentlieferant für lokale Printmedien, deren Stündlein schon lange geschlagen hat.
Belanglose Vernissagen, eröffnet durch sich immer widerholende Reden satter Lokalpolitiker mit abgrundtief gelangweilten Bürgern, die Interesse heucheln hat es zuhauf. Überall das gleiche Bild: Ein (großer) weisser, möglichst leerer Raum gefüllt mit unsinnigen Plagiaten längst vergangener (künstlerischer) Prozesse, ob skulptural, malerisch, zeichnerisch oder installativ werden dem Onkel Durchschnittsbürger als kulturelle Highlights vorgesetzt. Dieser weiß sich nicht anders zu wehren, als massives Desinteresse zu bekunden oder fernsehlike sich berieseln zu lassen um sich dann wieder dem täglichen Raboten zu widmen.
Dabei ist echte Kunst eben genau diesen Zustand aufzubrechen, Bürgern eine Mündigkeit und Selbstbewusstsein zu seigen. Echte Kunst hat eine Veränderungswirkung, hat Kraft, Mut zur Blamage, ist lebendig und ist nicht belangloses Nachahmen einer künstlerischen Idee anderer. Und genau, das, was es kontrovers, anstößig und diskussionswürdig macht, Dieses, was Grenzen überschreitet … das ist die echte Kunst … und nicht ein Spektakel um des Spektakels und der Beteiligten willen.
Egozentrische Positionieren von lokalen, so genannten Kunstschaffenden – neudeutsch für ein elitäres Darstellen einer Schicht Menschen, die den Begriff Kunst/Künstler für sich vereinnahmen möchten- , die sich als Kuratoren titulieren, damit positionieren wollen und einen Museumsprozess kopieren und/oder initiieren, sind mehr ein Selbstdarstellungsmedium, denn tatsächliche Kunst.
Museen hingegen sollen doch angeblich Orte des Erhalts von Vergangenem/Totem sein, Bewahrer des Wahren, Schönen, Guten sein. Wie aufregend das ist, kann man an Reaktionen von Kindern und Jugendlichen sehen, denen das Heucheln noch nicht so wichtig ist, wenn es darum geht einen Museumsbesuch mit regionaler Kunst vorzuschlagen.
Wie tatsächlich wirkliche Innovatoren in ihrem zeitlichen Kontext nicht erfasst wurden (und womöglich immer noch werden) zeigt das Schicksal von z.B. Vincent van Gogh.
Aber, man kann Begriffe nicht vereinnahmen, so wie man fast nichts wirklich zeitlich halten kann. Wahrheit ist wie Öl, irgendwann schwimmt sie an die Oberfläche.
Ich kann Artikel nicht mehr ertragen, bei denen es oft mehr um eine Selbstdarstellung der Ausstellenden geht, denn um das, was sie da erschaffen. Denn das ist meist, man kann es nicht anders sagen, geistiger und abstruser Dünnschiß.
Zukünftig schön wäre, wenn insgesamt mehr Menschen, den Mut hätten ihren Lebensunterhalt mit dem umzusetzen, was sie gerne vollziehen. Wenn es halt nicht reicht, dann sollte man vielleicht das Feld verlassen und in einem anderen Segment sein Glück versuchen.
Echte Kunst unterscheidet uns vom Tier. Alles Weitere ohne echte Kunst ist nur Konsum.
Venceremos!
Graffiti Art Street Art auf Schaltkasten Hattersheim 2009 © Bomber VG Bild Kunst, Bonn


Would you like to show me the art behind it?


Quite frankly, I cannot recognize what is often referred to locally as art as what should be served to me as such. Everywhere in the media people are referred to as artists (or describe themselves as that) who have zero of their livelihood. Most of the time, they act as state-serving educators, are funded by default or have other sources of income (e.g. partners). Sure, this is not a quality judgment about whether you offer this as a bread job or not, but the intensity with which someone is concerned may be quite different. The intensity, the professionalism, seriousness and the communication ability of the author of a work (applied or not applied is not decisive) should be a completely different or also unexpected or relaxed.
Of course there are qualitative talents among what I now deliberately call viciously »hobby artists«, but most of them are rather unimaginative and copy artwork and people who dedicated their lives to art and thus actually found new approaches and design directions. Having to look at objects by these producers as a kind of permanent reminescence is tedious for real artists (sic!). Because for most self-portrayals, if not to say fakers, we should also donate as a citizenship. Many of the so-called exhibitions and artwork shows are then supposedly also supported from funding funds (regional, national), are little to hardly visited (of course that says nothing about the quality) and are actually, let’s be honest, content provider for local Print media whose hour has struck for a long time.
Insignificant vernissages, opened by repetitive speeches by rich local politicians with deeply bored citizens, who pretend to be interested. Everywhere the same picture: A (large) white, as empty as possible filled with nonsensical plagiarism of long past (artistic) processes, whether sculptural, painterly, graphic or installation, are presented to the uncle of ordinary people as cultural highlights. The latter knows no other way to defend himself than to show massive lack of interest or to be sprinkled with television to then go back to the daily rabot.
It is real art to break up precisely this state of affairs, to show citizens maturity and self-confidence.
Real art has a change effect, has the strength, courage to embarrass, is alive and is not a trivial imitation of an artistic idea of ​​others. And exactly what makes it controversial, offensive and worth discussing, this that crosses borders … that’s real art … and not a spectacle for the sake of the spectacle and those involved.
Self-centered positioning of local, so-called artists – new German for an elitist representation of a layer of people who want to take the term art / artist for themselves – who call themselves curators, want to position themselves with it and copy and / or initiate a museum process are more a medium of self-expression, because actual art.
Museums, on the other hand, are supposed to be places of preservation of the past / totem, keepers of the true, the beautiful, the good. How exciting it is can be seen in the reactions of children and adolescents, for whom hypocrisy is not so important when it comes to proposing a visit to a museum with regional art.
The fate of, for example, shows how real innovators were not (and possibly still will be) in their temporal context. Vincent van Gogh.
But, you cannot take in terms, as you can really keep almost nothing in time. Truth is like oil, at some point it will float to the surface.
I can no longer stand articles that are often more about the self-portrayal of the exhibitors than what they create. Because that is usually, you can not say it otherwise, intellectual and abstruse thin shit.
It would be nice in the future if more people had the courage to make a living from what they would like to do. If it’s not enough, then maybe you should leave the field and try your luck in another segment.
Real art distinguishes us from animals. Everything else without real art is just consumption.
Venceremos!
Can Control

’n Narrhallamarsch … wolle mer n rauslasse …?

’n Narrhallamarsch … wolle mer n rauslasse …?

Scheiß‘ auf namedropping und Street Art Zirkus … Jetzt beginnt wieder der angeblich närrische Irrsinn. Angeblich deswegen, weils ja eine tradierte Nummer ist, die geordnete Wege vollzieht und tatsächlich doch eigentlich eher der soziale Kontrolle dient, denn dem wirklichen Ausrasten-kontrolliertes Durchdrehen sozusagen: Karneval … oder Fastnacht-in Hessen Fassenacht …
Schon 2006 durfte ich in meiner Tätigkeit als buchbarer Street Artist bzw. Urban Artist für den SKG Okarben e.V. einen Wagen bei Eiseskälte in einer Scheune eines Aussiedlerhofes in Karben mit Farbsprühdosen gestalten.
Fuck namedropping and street art circus …
Now the supposedly foolish madness begins again. Supposedly because it is a traditional number, which takes orderly paths and actually serves rather social control, because the real freak-controlled freak out, so to speak: Carnival … or Fastnacht-in Hesse called Fassenacht …
Already in 2006, as a bookable street artist or urban artist for SKG Okarben e.V., I had the honor to design a car in ice cold in a barn of an emigration court in Karben with spray paint cans.
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Just copy yourself …

Just copy yourself …

Stil ist das, was wir tun … Hier ist ein Beispiel einer Fassadengestaltung/artwork, die ich 2010 realisiert hatte. Das Original-artwork auf der Fassade des Gebäudes von Hausmeister Müller wurde 2019 abgebrochen. Also habe ich das Thema aufgefrischt, die Frankfurter Skyline an einem anderen Ort, in Steinbach / Taunus im August 2019, aufgesprüht. Willkommen zurück … 10 Jahre später. Immobilienaufwertung der anderen Art.

Es will mer net in de Kopp enei, wie kann e Mensch net von Frankfort sei! (Friedrich Stoltze)

Style is what we’re doin‘ … Here is a example of a fresh facade, copied from an artwork I realised in 2010. The origin mural was deconstructed 2019. So, I spraypainted the topic refreshed, the skyline of Frankfurt at another place, in Steinbach/Taunus in August 2019. Welcome back … 10 years after … Real estate appreciation of a different kind.

 

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Feed the matrix

Fütter‘ die Matrix …
 
Im zwielichten Schein der Diskrepanz zwischen Erschaffen und Konsumieren haben wir heutzutage die zusätzliche Komponente der Selbstdarstellung im Netz/Internet/sozialer Netzwerke (wo ist da die soziale Komponente, wenn jeder solo oder alleine vor seinem Endgerät sitzt, läuft, fährt?)/Messenger.
Selbstdarstellung bzw. Darstellung in Zeiten analoger Kommunikation war etwas gemächlicher, aber nicht minder interessanter.
Vor ca. genau 26 Jahren im April 1994 wurden CEMNOZ/David Kammerer, DAIM/Mirko Reisser, CANTWO/Fedor Wildhardt und ich/BOMBER von unserem Freund GOR/Darco Gellert aus Paris angesprochen, ob wir uns an einem Flächengestaltung am Gare du Nord in Paris für die französische Staatsbahn beteiligen wollen.
Hintergrund waren zwei Flächen der ca. Größen 6 m x 90 m mit jeweils unterschiedlich gefärbtem Background. Die Linke war gelb und die rechte in blau mit Graffinet, einem angeblichen Graffitischutz gestrichen. Unsere Herausforderung lag darin, TROTZ des chemischen Schutzes Artwork auf die Oberflächen aufzubringen. Dies gelang besser, als gedacht. Nach nur zwei-bis viermaligen Übersprühen hielt die Sprayfarbe, damals noch Sparvar von SprayColor. Trotz der widrigsten Umstände – uns wurde der uns zur Verfügung gestellte Wagon mit den Farbspühdosen direkt vor den Fassadenflächen aufgebrochen und komplett entleert – hatten wir fünf einen Riesenspaß beim Erstellen dieser weithin sichtbaren Werke. Leider wurden die Werke nachts von anderen mit Sprühdosen verunziert. Allerdings waren das ganz sicher keine wirklichen Writer, bzw. Graffiti Künstler, denn das Aufgesprühte hieß einfach nur »Muslim Force« ;-(.
Wir übernachteten in einem Wohnheim für Bahnarbeiter in besonders trostloser hässlicher Umgebung, (meiner Erinnerung nach in der Avenue Paul Valéry in Sarcelles) und durften uns dort selbst versorgen. Dafür durften wir immer kostenfrei mit der Bahn zum Arbeitsplatz direkt an den Gleisen des Kopfbahnhofs pilgern.
Ein wahnwitziges Unterfangen, dessen Ergebnis aber sehr lange vorhielt.
 
Feed the matrix …
In the twilight of the discrepancy between creating and consuming, we now have the additional component of self-portrayal on the net / Internet / social networks (where is the social component when everyone is sitting or running alone in front of their device?) / Messenger.
Self-presentation or presentation in times of analog communication was a little more leisurely, but no less interesting.
Exactly 26 years ago in April 1994, CEMNOZ / David Kammerer, DAIM / Mirko Reisser, CANTWO / Fedor Wildhardt and me / BOMBER were approached by our friend GOR / Darco Gellert from Paris whether we would like to look at a surface design on the Gare du Nord in Want to participate in Paris for the French State Railways.
The background was two areas of approx. Sizes 6 m x 90 m, each with a differently colored background. The left was yellow and the right was painted blue with graffinet, an alleged protection from graffiti. Our challenge was to apply the chemical protection artwork to the surfaces. This worked better than expected. After only two or four sprayings, the spray paint, then Sparvar from SprayColor, held. Despite the most adverse circumstances, – the wagon provided to us with the paint spray cans was broken open directly in front of the facade surfaces and completely emptied – , the five of us had a lot of fun creating these highly visible works. Unfortunately, the plants were sprayed with spray cans at night. However, they were definitely not real writers or graffiti artists, because the sprayed on was just called »Muslim Force« ;-(.
We stayed in a dormitory for train workers in a particularly bleak ugly environment (I remember it on Avenue Paul Valéry in Sarcelles) and were allowed to take care of ourselves there. To do this, we were always allowed to make a pilgrimage to the work station directly on the tracks at the head station.
It was a crazy undertaking, but the result was existing very long.

 

Additional photos © by Bernhard van Treeck and David Kammerer.
Aktive Kunst / Art Vivant

Die große Bretagne

Die große Bretagne

Frohes Neues Jahr. Ich bin dankbar und freue mich total von 15.-18.01.2020 in die große Bretagne, also nach Groß-Britannien a.k.a. Großbritannien, genauer gesagt nach London reisen zu dürfen. Schließlich bin ich dort zum wiederholten Mal auf Einladung der Veranstalter im Rahmen der City Winter Lights gebucht, die in in der ganzen Stadt installativ verteilt sind. Unser Einsatzgebiet liegt in den ehemaligen Docklands, speziell Canary Wharf (Kanarien Werft). Zusammen mit Marcel Panne von Lichtfaktor male ich dort mit Taschenlampen, Fahrradleuchten und allerlei selbsterfundenem Zeugs nach Einbruch der Dunkelheit mit Lichtmalerei im öffentlichen Raum. Musik gibts dazu auch, spontan legen wir da Beats und Mucke auf, die wir als passend empfinden. Kam bisher immer bestens an.
Wer also zu dem Zeitpunkt in London verweilt, sei herzlich eingeladen sich selbst auszuprobieren. Immerhin kann man es mal selbst versuchen.
Ich liebe London. Hier Impressionen von 2017 und 2018:

 

The great Brittany

Happy new year. I am grateful and am totally happy to travel to the great Brittany a.k.a. Great Britain, more specifically to London from January 15th to 18th, 2020. Finally, I was booked there again by invitation of the organizers as part of the City Winter Lights, which are installed throughout the city. Our area of ​​application is in the former Docklands, especially Canary Wharf. Together with Marcel Panne from Lichtfaktor I paint there with flashlights, bicycle lights and all sorts of self-invented stuff after dark with light painting in public space. There is also music, spontaneously we put on beats and music that we find suitable. Has always been well received.
So if you are staying in London at the time, you are cordialy invited to try out yourself. After all, it’s worth a try.
I love London. Here are impressions from 2017 and 2018:

 

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Merry Xmas: BOMBER auf Arte TV

Seasons Greetings by BOMBER © 2014
Best Dorscht in Town 2019 © Helge BOMBER Steinmann VG Bild Kunst Bonn

Merry Xmas: BOMBER auf Arte TV

Ein schönes Weihnachtsgeschenk: In der dritten Staffel der Arte Dokumentarfilmreihe RISE OF GRAFFITI WRITING – FROM NEW YORK TO EUROPE wird die frühe europäische Graffitibewegung in Dortmund, Berlin, Paris, Frankfurt und Stockholm beleuchtet.
In 6 neuen Episoden haben Graffitikünstler, Graffitikunsthistoriker und Dokumentarfilmer wie AMOK, SHARK, ADRIAN NABI, JACOB KIMVALL, JONONE, MASON, BOMBER, ATOM, ZIGGY, DISEY, KAOS, PUPPEN, SKUME, INKA, LEVEL, BISAZ, BAS2, WESP mitgewirkt , DARCO, SKKI, JAYONE, ASH, MODE2 oder CANTWO erzählen uns ein bisschen mehr über die ersten Jahre der europäischen Graffiti-Bewegung, Stylewriting und vieles mehr!
Die neue Saison wird am 23. Dezember 2019 ausgestrahlt:
http://arte.tv/riseofgraffiti
http://ilovegraffiti.de

Hier der Trailer dazu:

Btw. Ruhe in Frieden Phase 2 aka Lonny Wood 12/2019 …

 

Merry Xmas: BOMBER on Arte TV

A nice xmas-present: In the third season of the Arte TV documentary series RISE OF GRAFFITI WRITING – FROM NEW YORK TO EUROPE we will focus on the early European graffiti movement in Dortmund, Berlin, Paris, Frankfurt and Stockholm. In 6 new episodes graffiti artists, graffiti art historians and documentarists like AMOK, SHARK, ADRIAN NABI, JACOB KIMVALL, JONONE, MASON, BOMBER, ATOM, ZIGGY, DISEY, KAOS, PUPPET, SKUME, INKA, LEVEL, BISAZ, BAS2, WESP, DARCO, SKKI, JAYONE, ASH, MODE2 or CANTWO are featured to tell us a bit more about the very early years of the European Graffiti Movement, Stylewriting and many more!
The new season airs December, 23rd, 2019 on:
 
http://arte.tv/riseofgraffiti
http://ilovegraffiti.de

Here the trailer:

Btw. R.I.P. Phase 2 aka Lonny Wood 12/2019 …
Aktive Kunst / Art Vivant

Muse Ich/Musik

Muse Ich/Musik

Musik ist ja einer meiner wichtigen Antriebsfaktoren und eine echte Inspirationsquelle. So habe ich mich freikünstlerisch mit dem Thema Zeit und Musik zu meiner Aufnahme beim BBK Wiesbaden am 11.01.2013 (den ich kurz darauf wieder verließ) auseinandergesetzt. Musikalische Werke scheinen ja der Raum- und Zeitfüller schlechthin zu sein. Analog dazu wurden Teile meines Werkes in Form einer schriftkünstlerischen Wandgestaltung von mir über den Zeitraum der Ausstellung im Kunsthaus Wiesbaden entfernt und andere hinzugefügt. Zum Ende der Ausstellung war das Werk wieder ganz entfernt, ähnlich dem Ende eines Songs.
Schon nahezu fünfzehn Jahre vergangen sind seit dem netten Illustrations-Job für das Coke Fridge-Online Portal von Coca Cola bei dem das Hauptaugenmerk ebenfalls auf die Musik gelegt wurde. Ich ließ mich damals unter anderem von Faithless‘ »God is a DJ« beeinflußen, einem treibendem House-Track den die britische Combo schon 1998 erschuf, der aber bis heute zeitlos zu pumpen scheint.
Seitdem ist viel Wasser nicht nur den Rhein heruntergeflossen und der Overdose an Bildwelten nimmt täglich zu. Die Magie der elektromagnetischen Wellen zieht nicht nur Kinder in ihren Bann.

Muse I / music

Music is one of my driving forces and a source of inspiration. So I dealt with the subject of time and music in a noncommercial artificial way to my membership at BBK Wiesbaden (a so called
Professional Association of Visual Artists) on 11.01.2013 (which I left shortly thereafter). Musical works seem to be the space and time filler par excellence. Similarly, parts of my work, a form of a typographically artistic wall design have been removed and added others by me over the period of the exhibition in the arthouse Wiesbaden. At the end of the exhibition, the work was completely removed, similar to the end of a song.
Nearly fifteen years have passed since the nice illustration job for the Coke Fridge online portal by Coca Cola, where the main focus was also placed on the music. At that time I was influenced by Faithless‘ „God is a DJ“, a driving house track that the British combo already created in 1998, but seems to pump timeless to this day.
Since then time goes by and the overdose of visual worlds is increasing daily. The magic of electromagnetic waves does not only captivate children.

 

Aktive Kunst / Art Vivant

Engelbert Strauss CI Factory

Personalisierte Bekleidung für Engelbert Strauss CI Factory

Engelbert Strauss‘ Corporate Factory wurde gerade am 30.11.2019 bei Schlüchtern eröffnet. Zur internen Einweihung des 200-Millionen Euro Projektes wurden von uns insgesamt knapp 80 Textilien für die Azubis, Mitarbeiter und die Geschäftsführung personalisiert bzw. die Kleidungsstücke customized. Jedes Objekt wurde in einer Art Produktionsstraße durch uns zum Unikat mit Schablonen besprüht, teils in mehreren Schritten und mit mehreren Farbschichten; für die Geschäftsführer Henning und Steffen Strauss in Neontönen auf schwarzen Kitteln, für alle anderen in regulären Farbtönen.
Schon 2010 gestaltete ich für Engelbert Strauss diverse Dekor-Designs für Shorts und T-Shirts und Anfang 2011 Dekorationen für den damals neu entstandenen Workwearstore an der Zentrale in Biebergemünd.

Personalized Apparel for Engelbert Strauss CI Factory

Engelbert Strauss‘ Corporate Factory has just opened on 30.11.2019 near Schlüchtern, Germany. For the internal inauguration of the 200-million-euro project, a total of nearly 80 textiles were personalized for the trainees, employees and the management, and the garments were customized. Each object was sprayed with stencils in a kind of production street through us to the unique, partly in several steps and with several color layers; for the managing directors Henning and Steffen Strauss in neon colors on black smocks, for all others in regular shades.
As early as 2010, I designed various decor designs for shorts and T-shirts for Engelbert Strauss and, at the beginning of 2011, decorations for the newly-created workwear store at the headquarters in Biebergemünd, Germany.

 

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Kultur trifft Kultur

Kultur trifft Kultur

Mit Graffiti Art, respektive Street Art hatte ich ursprünglich nichtkommerziell, sogar wild (»ach du meine Güte …«) begonnen. Auch das ein durchaus ein Teil unserer heutigen Kultur. Damit dieser Blog eben nicht nur meine kommerzielle Arbeiten präsentiert und ein falsches Bild entsteht, werde ich von Zeit zu Zeit auch freie Arbeiten präsentieren, von denen ich jährlich mehr erstelle als ich zeigen kann.
Kulturelle Bestandteile aus vorangegangenen Zeiten findet man jede Menge, vor allen Dingen in Italien. Ende April 2018 war ich mit zwei Freunden in Perugia, der Hauptstadt von Umbrien und hatte dort Gelegenheit mit den einheimischen Sprühkünstlern BERO TDS (The death squad) und NOEK eine Fläche bei weit über 35 Grad in der prallen Sonne zu gestalten. Danke an Mr. Wany für den Kontakt. Perugia und die umgebenden Orte sind ein echtes Paradies. Es lohnt sich Assisi (ja, das mit dem heiligen Franziskus/Francisco), Spello und die vielen kleinen Orte zu besuchen.
Ebenfalls nicht zu verachten und ein schöner Übergang zum Thema Wandgestaltung ist die Kapelle San Severo, in der ein durch Pietro Perugino vollendetes Fresko von Raffael (Raffaello Sanzio da Urbino, Raffael da Urbino, Raffaello Santi) erhalten geblieben ist. Wir hatten eine fantastische Unterkunft bei einem Rechtsanwalt in direkter Nachbarschaft dazu mit einem Blick über die gesamte Ebene bis nach Assisi von zwei Dachterrassen, die als höchste Aussichtspunkte der Stadt gelten können.
Hochwertige Bestandteile der frischen Speisen sind dort ein Standard und so herrlich, tagsüber und abends findet das Leben auf der Piaza und den Straßen statt. Man hat nicht wirklich den Eindruck in einer Kleinstadt zu sein und genießt das dolce vita

Culture meets culture

My start with Graffiti Art or Street Art was originally non-commercial, even wild (»oh my goodness …«). That too is also a part of our culture today. To represent on this blog not only my commercial work and to create the wrong picture, from time to time I decide to show free works, of which I also create more every year than I can show.
You will find a lot of cultural elements from previous times, especially in Italy. At the end of April 2018, I was with two friends in Perugia, the capital of Umbria, and I had the opportunity to create a wall of ​​well over 35 degrees in the blazing sun with the local spray artists BERO TDS (The death squad) and NOEK.  Thanks to Mr. Wany for the contact.
Perugia and the surrounding towns are a real paradise. It is worth visiting Assisi (yes, that with St. Francis / Francisco), Spello and the many small places.
Also a beautiful transition to the theme of wall design is the chapel of San Severo, in which you could enjoy looking closely to a fresco by Raphael (Raffaello Sanzio da Urbino, Raffael da Urbino, Raffaello Santi) completed by Pietro Perugino. Its the last existing work wich has been preserved. We had fantastic accommodation with a lawyer in the immediate vicinity, with a view across the plain to Assisi from two rooftop terraces that can be considered as the highest vantage points in the city.
High-quality components of the fresh food are standard there and so wonderful, during the day and in the evening life takes place on the Piaza and the streets. You do not really have the impression to spend your time in a small town and enjoy the dolce vita …
Baudekoration

Tape Art 4 Ingolstadt Village

Tape Art 4 Ingolstadt Village

Dieses Jahr endet, wie es begonnen hat: Mit Kälte und Schnee und Freistil-Tape Art Umsetzungen.
Anfang 2019, genauer gesagt, Ende Januar 2019 folgten wir einem Ruf nach Ingolstadt, ins dortige Village. Dort wurde Tape Art auf verschiedenen Flächen, wie Schaufenster, Türen und Fahrzeugen großer und kleiner Brands gewünscht. Mitten im Schnee und eisiger Kälte setzten wir freestyle Motive und Muster mit Neon-Kreppband/Textilband um.
Für die Ausstellerfeier der formnext, der Weltleitmesse für Additive Manufacturing und der intelligenten industriellen Produktion via Mesago werden wir ebenfalls live Tape Art in Halle 9.0 am 19. November 2019 in Frankfurt umsetzen.
 
This year ends as it started. With cold and snow and freestyle tape art implementations.
At the beginning of 2019, more precisely, at the end of January 2019, we followed a call to Ingolstadt, to the so called Ingolstadt village, a shopping mall. There, Tape Art was desired on various surfaces, such as shop windows, doors and vehicles of large and small brands. In the midst of snow and freezing cold, we realized freestyle motifs and patterns with neon masking tape / textile tape.
For the exhibitors‘ celebration of formnext, the world’s leading trade fair for additive manufacturing and intelligent industrial production via Mesago, we will also be implementing live tape art in Hall 9.0 on November 19, 2019 in Frankfurt.