Forschung, Dokumentation, Aufklärung und Bewahrung

 

Zur urbanen Kommunikation gehört auch die urbane Malerei, neudeutsch Street Art, zu deren Gründungs-Spielart eindeutig Graffiti gehört.
Seit dem Beginn der modernen Form der Graffiti gehört auch deren soziologische, semiotische und gestalterische Forschung dazu.
Im Jahr 2013 schlug ich Thomas Lauterberg und David Kammerer/Cemnoz vor, die Beziehung Graffiti und Grafik zu beleuchten. Immerhin haben eine große Anzahl heutiger Art-Direktoren, Grafiker, Architekten, Mode- und Produktdesigner, Illustratoren, Typografen aber auch Musiker Ihre Wurzeln im wilden Graffiti, dem eigentlich so genannten Stylwriting.
So z.B. Mark Gmehling (Dortmund), Hamansutra (München-New York), Remco van de Craats (Eindhoven), Leo Volland (Wiesbaden), Boris Tellegen (Amsterdam), Mirko Borsche (München), um nur einige zu nennen.
Geplant war ursprünglich ein Symposium und ein Buch mit einer allumfassenden Beleuchtung. Als Initiativentitel wurde Stylecouncil gewählt. Darauf folgend stand im Fokus des Form Magazin 254 im August 2014 genau dieses Thema: Stylewriting. Wobei meine nicht ganz unerhebliche Beteiligung sich bei dieser Beleuchtung (ich empfahl nahezu alle im Heft vorkommenden Protagonisten) bis auf zwei ganzseitige Anzeigen (mit Verweis auf die website von style council) und ein kurzer Hinweis im Introtext des Haupttitels kaum wahrnehmbar war.
Tatsächlich sind eine Vielzahl heutiger Gestalter ursprünglich -und oft auch weiterhin noch – Artists mit der Farbsprühdose.

 

U1 Umschlag / cover Graffitiwriting, Street Art und Aerosol Art Kultur in Hattersheim am Main. Dokumentation anlässlich der Fassadengestaltung der Sporthalle mit einer Graffitigestaltung von Helge BOMBER Steinmann, client: Hattersheim am Main, 2009

 

 

Zitat Einwandfrei e.V. Dokumentation Hattersheim S12-S13
Admin

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