Innovation – … InnoNation

Holzdose 2007 wooden spraycan 2007 © Helge BOMBER Steinmann, VG Bild Kunst Bonn. Seite 60 400 ml 400 bombes de peintures
Holzdose 2007 wooden spraycan 2007 © Helge BOMBER Steinmann, VG Bild Kunst Bonn. Seite 60 400 ml 400 bombes de peintures

Das Geheimnis der Veränderung ist es, alle deine Energie nicht auf die Bekämpfung des Alten, aber auf den Aufbau des Neuen zu konzentrieren.“ Sokrates

Innovation hat ja oft etwas mit Regelbruch bzw. mit Normauflösung zu tun. Das, was vorher noch Standard war, wird scheinbar plötzlich im Zeitkontext aufgelöst bzw. hinterfragt und ad acta gelegt. Auf dieser Website gibt es eine Menge Innovationen zu entdecken. Vieles was Althergebracht wird, wird nicht nur hinterfragt, sondern erneuert und/oder zweckentfremdet. Der Remix der Nutzungen den wir als Teil der Hip Hop Kultur (deren Botschafter ich irgendwie immer noch bin) erfuhren, (z.B. die Farbsprühdose als Gestaltungsmittel, den Plattenspieler als Musikinstrument zu verstehen, die Straße als Leinwand und als Präsentationsfläche unserer Skills zu sehen etc.) waren einschneidende Erlebnisse, von denen nicht nur wir als Protagonisten in den 80ern und 90ern des letzten Jahrhunderts stark beeinflußt wurden.
So war ich mit einigen Bekannten aus dieser Zeit die ersten die dem Segment der Professionalisierung im Spraybereich einige Innovationen bescherten: Durch die Neugier geweckt, bestellten wir damals 1990 in großem Stil Sprühdüsen, so genannte caps bei Lindal, einem Hersteller in Nürnberg um besser »Graffiti« sprühen zu können.

»Hinter jedem Künstler steckt ein verkappter Ingenieur.«

Durch den dabei erlernten Mut und den Spaß am Innovationshunger habe ich festgestellt, daß es keinerlei Grenzen für den erfindungsreichen Geist gibt.
Seit den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts habe ich daher verschiedene Geschäftsfelder und Produkte innoviert. So ist der Begriff der Urban Art/Graffitiagentur, die Urban Art/Stylewriting/Graffiti als nutzbare Leistung anbietet eine Innovation von mir aus den Jahren 1994/1995. Graffitiworkshop als buchbares action painting für Incentifs und Events und dem damit zusammenhängenden gruppendynamisch fördernden Element des gemeinsam erstellten Werkes, daß aus Einzelelementen besteht eine Innovation aus dem Jahr 1996.

»Die drei Punkte (…) suggerieren die Unendlichkeit von Gedanken und Assoziation, die der Schmock nicht hat, der sich darauf verlassen muss, durchs Schriftbild sie vorzuspiegeln.« Theodor W. Adorno: Ein Zeichen setzen („…“)

 
Pixel-Gemeinschaftswerk ART Frankfurt 96 Frankfurt am Main, 1996. Pixelwork ART 96 artfair, Frankfurt am Main, Germany 1996 feat. Pius Portmann (Mate), Markus Walker, Harun Dogan (Shark), David Kammerer (Cemnoz), Neil Roth (Nois), Mirko Reisser (Daim), Helge Steinmann (Bomber), Aljosha Tursan (Neon).
Fallbeispiele für Märkte erkennen bevor andere sie sehen:
· 1990 ersann ich zusammen mit Thomas Markert die Street Art Brand Ilegal-Streetwear und Graffitiwear. Sehr viel zu früh für den deutschen Markt. Es gab sogar einen Katalog, mit hervorragenden Fotos, fotografiert von Andreas Koschate.
Ilegal Anzeige, Ilegal print-advertising, 1990
· 1992 erfanden Gerry Bachmann/ DJ Cutmaster GB und ich für die von uns organisierten und bis dahin größten europäischen Hip Hop Jams, einen neuen Namen in Anlehnung an den Spring Break und den Summer Jam, den Spring Jam.
Zwei Veranstaltungen dieser Hip Hop Jams 1992 und 1994 in Frankfurt waren die erfolgreichsten Ihrer Dekade mit über 5.500 Besuchern.
· 1996/1997 erstellten CAN2/Fedor Wildhardt und ich für unsere Agentur OXYGEN die weltweit erste Farbsprühdosenrange von Graffitikünstlern für Graffitikünstler, zusammen mit dem Hersteller Kwasny/Belton. Ebenso erfanden wir den Graffiti Kalender im Großformat, der Werke, Arbeiten und ein Kurzportrait der Künstler zeigt.
Farbsprühdose/Spraycan Belton Oxygen Colors, 1995
· Für Ritzenhoff im Auftrag von Sieger Design innovierte ich die legendäre Graffiti-Milchglas Kollektion 1997.
Farbsprühdose/Spraycan Belton Oxygen Colors, 1995

 

 

· Für Auto Motor Sport TV auf Vox wählte ich 2005 alle Graffiti Künstler aus, die den neuen Toyota Yaris gestalteten.
· Für die Renault Nissan AG erschuf ich 2006 für die damit betraute Eventagentur Facts & Fiction ein völlig neues Konzept des Graffiti Incentives für 380 Händler zur Premierenlaunch des Nissan Quashquai und der damit zusammenhängenden Präsentation bei den deutschen Händlern.
· Für Hairkiller, einem Franchise der Wella AG, Darmstadt erstellte ich 2005 ein Gestaltungskonzept für drei Niederlassungen, die mehrfach von anderen Franchisenehmern 1:1 übernommen wurden.
Seit ca. 2005 expimentiere ich mit realen 3D-Photoshop Werkzeugspitzen. I see what most others don’t.
Ein Relaunch eines legendären Möbelstücks, des Bauernschranks, der Bauernschrank 3.0 wurde völlig unbemerkt von designaffiner Medienpräsenz in Kooperation mit Stefan Stichler 2013 realisiert. Bisher existiert er nur als Einzelstück, eben als Prototyp. Die Idee ist universell einsetzbar und garantiert Designpreiswürdig.

 

 

»hip hop didnt’t invent anything…hip hop re-invented everything!« Grandmaster Caz

On this homepage there is a lot of motivation to discover. Traditions are not scrutinized, but renewed and alienated. The Remix of uses in Hip Hop Culture (who’s messenger I am somehow), (i.e. to use the spray can as a tool or to use the vinyl player as an instrument) were remarkable experiences which strongly influenced us in the 80ies and 90ies of the last century.
My friends and I gave the professional spray movement new impulses and innovation: Alert by curiosity, we ordered in the year 1990 a lot of spray cans for “Graffiti” in Nürnberg, caps at Lindal, to improve it.

»There is a certain engineer behind every artist.«

With the courage I have learned, fun and hunger for innovation, I realised that there are no boundaries for the spirit of inventions.
Since the 90ies of the last century I innovate various businesses and products. The urban art / graffiti agency offers useful urban art/style writing/graffiti services since 1994/95.
Graffitiworkshops like bookable action painting for incentifs and events in combination with group dynamics supported compositions/works consisting by individual elements is an innovation which started in 1996.

»Three dots (…) suggest the infinity of thoughts and association, who the hack writer doesn’t have, and has to rely on the type writing to mirror it.« Theodor W. Adorno: Make a sign („…”).

 

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