Jahresendzeit News ;-)

Jahresendzeit News 😉

Ich bin ja kein Freund Produkte oder Dienstleistungen  um jeden Preis zu erschaffen, denn das heizt ja den Tauschzwang noch mehr an, aber in seltsamer prophetischer Weise hatte ich im Januar 2019 Shirts entworfen, die die momentane Situation nicht besser beschreiben könnten: Haarige Zeiten!
Das Shirt hairy times for long-haired bombers ist direkt über mein Atelier zu beziehen. Ebenfalls erhältlich ist das Modell Ein Herz für Sprayer und die klassischen Bomber-Shirts in den Größen M, L, XL. Alle sind unisex, mittelschwere 180 g bis 250 g Qualität, doppelt gerackeltes Motiv (Siebdruck) von B&C oder Gildan.
29,- zzgl. Versand 3,79 Euro.
Weiterhin bekommt jeder Besteller (m/w) ein von mir gestaltete und auf 250 Stück limitierte, nummerierte und personalisierte Din A6-Postkarte Seasons greetings from Frankfurt dazu. Dies ist ein Projekt meiner Freunde Debie und Musti vom hervorragenden Kreativstudio 707.
Weihnachten wird ja eh komisch, trotzdem ist das vielleicht ein nettes Geschenk für Menschen mit Humor.
Bestellungen bitte an shop@bomber.de
Netterweise durfte ich mich in diesem Jahr in dem wirklich nahezu alles anders war, über ein Arbeitsstipendium der Hessischen Kulturstiftung freuen. Danke liebe Kulturstiftung …
Trotz allem, vergleiche ich Förderungen, die z.B. an die Bauern gehen mit denen  die an die Kulturschaffenden gehen, ist das ein echter Witz.
A propos Kultur, nicht vergessen, den Youtube Kanal zu abonnieren bzw. zu besuchen:
https://www.youtube.com/user/BomberGBFBI

 

End of year news 😉

I’m not a fan of generating products or services at any price, because that heats up the obligation to swap even more, but in a strange prophetic way I designed shirts in January 2019 that couldn’t describe the current situation better: Hairy times!
The hairy times for long-haired bombers shirt can be obtained directly from my studio. The model A Heart for Sprayer and the classic bomber shirts in sizes M, L, XL are also available. All are unisex, medium-weight 180 g to 250 g quality, double fluted motif (screen print) by B&C or Gildan.

29, – plus shipping 3,79 euros (for germany, overseas more).
Furthermore, every customer (male / female) receives a numbered and personalized Din A6 postcard Seasons greetings from Frankfurt, which I designed and limited to 250 pieces. This is a project by my friends Debie and Musti from the amazing 707 creative studio.
Xmas is going to be weird anyway, but it might still be a nice gift for people with a sense of humor.
Please send orders to shop@bomber.de
In this year in which almost everything was really different, I was able to look forward to a work grant from the Hessian Cultural Foundation. Thank you dear cultural foundation …
In spite of everything, I will compare grants, e.g. go to the farmers in Germany with those who go to the cultural workers, that’s a real joke.
In case of culture, don’t forget to subscribe to or visit the YouTube channel:
https://www.youtube.com/user/BomberGBFBI

Der selbstgewählte Smartphone- und Medienverzicht

Der selbstgewählte Smartphone- und Medienverzicht

Wie sehr wir von so genannte mobilen elektronischen Endgeräten/Mobile devices abhängig sind, merkt man erst, wenn man sie nicht mehr dabei hat. Die kleinen und auch noch größeren Multitools wie Laptop (Oldschool!) und Pads wollen alles können, werden dank ihrer ständig erweiterbaren – weil digitalen – Matrix zu wahren Helden des Alltags und des Privatlebens und sie wollen noch weit mehr als nur dienen. So weit reicht ihr Wollen und Können, daß sie zu einem unverzichtbaren Alleskönner werden, deren Bandbreite schier grenzenlos erscheint. Weit über eine mittlerweile banale Strassen-Navigation hinaus, transferieren und transformieren die kleinen Scheisser nahezu jede Dienstleistung in Echtzeit, stehen dabei ständig mit ihreren größeren Brüdern in Kontakt. Und das ist erst der Anfang.
Paypal kills the Moneysystem
Wer hätte schon vor 20 Jahren gedacht, daß Bargeld in naher Zukunft eine Rarität werden könnte und man mit seinem guten Namen via emailadresse zahlen kann? Wobei die Email auch schon oldschool und nahezu so  tot ist, wie die CD und Vinyl-glaubt man den Kindern, die Vorreiter der innovativen Nutzung dieser Tamagotchis 2.0 sein wollen: Die Netzwerke TikTok, Twitter, Insta und Fratzenbuch sind dabei auch schon auf der Langweilskala angekommen. Face-Apps und viele andere angebliche Abfallprodukte der Militär- und kryptografischer  Sicherheitsindustrie erfreuen sich höchster Beliebtheit als Zeitvertreib der kleinen Racker.
Überhaupt: Kommunikation … die verändert sich auch gerade maßgeblich. Weg vom Text, hin zum Bild. Emojisierung nennt man das Phänomen, daß eigentlich nur zurückführt zu den Anfängen und Wurzeln von Alphabeten und Buchstaben. Zuerst war eben das Bild und nicht das Wort. Denn … ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Und vor allen Dingen eben auch schneller …
Je mehr wir uns digital nähern, desto mehr scheinen wir uns human voneinander zu trennen …
Wer sich nun bewusst, meinetwegen auch nur temporär, so wie ich im Selbstversuch entgegen dieses Universums an Möglichkeiten entscheidet, stellt schnell fest, wie unfassbar relevant und lebenseinnehmend diese digitalen Assistenten schon jetzt sind. Es ist nicht nur verdammt bequem, nein es wird zu einem immer ernster zu nehmenden Möglichkeiten-Kraken, der ähnlich der Hydra, bekommt er erst mal einen Kopf abgeschlagen, zwei neue nachgewachsen sieht. „Erst von außen betrachtet, also außerhalb des Wassers, sieht man das Fischernetz gut.” würde der Fisch sagen. Und ganz klar, warum das so ist. Medial wird diese Entwicklung gerne oft als innovativ und toll verkauft.
Überhaupt Innovation, das Wort scheint ja anscheinend nur noch in Gemeinschaft mit dem Wort »digital« verfügbar, wenn man dem Medienkonsens glauben darf.
Alles in allem wird mir immer mehr bewusst, daß jetzt die Kontrolle in den Händen von Computer-Nerds liegt. Es scheint die Rache der pickligen, bleichgesichtigen bucklingen Jungs der hinteren Ecke, die sich nie mit Mädels abgaben und immer über Rechnerleistungen ihrer PCs und Software unterhielten und die jetzt in den Führungsriegen der börsennotierten Top-Unternehmen agieren.
Ich selbst wollte nie so werden und wollte auch nie vor Computern sitzen. Muss ich jetzt auch nicht mehr. Die Teile werden so klein und mächtig sein, daß sie unabdingbar den Alltag beherrschen werden.
Danke für die Innovation, ihr MINT-Fächer Streber.
Alles suuuuper! Everything is fine …

The self-chosen renunciation of smartphones and media

You only notice how dependent we are on so-called mobile electronic end devices / mobile devices when you no longer have them with you. The small and even larger multitools such as laptops (old school!) And pads want to be able to do everything, become real heroes of everyday and private life thanks to their constantly expandable – because digital – matrix and they want to do much more than just serve. Their willingness and ability extend so far that they become an indispensable all-rounder, the range of which seems almost limitless. Far beyond a meanwhile banal street navigation, the little shit transfer and transform almost every service in real time and are constantly in contact with their bigger brothers. And that is just the beginning.
Paypal kills the money system
Who would have thought 20 years ago that cash could become a rarity in the near future and that you could pay with your good name via email address? Whereby the email is already oldschool and almost as dead as the CD and vinyl – one believes the children who want to be pioneers in the innovative use of these Tamagotchis 2.0: The networks TikTok, Twitter, Insta and Fakebook are already on the boring scale arrived. Face apps and many other alleged waste products from the military and cryptographic security industry are extremely popular as a pastime for the little rascals.
In general: communication … that is also changing significantly right now. Away from the text, towards the image. Emojization is the name of the phenomenon that actually only leads back to the beginnings and roots of alphabets and letters. At first there was the picture and not the word. Because … a picture is worth a thousand words. And above all faster …
The closer we approach digitally, the more we seem to separate ourselves humanly …
Anyone who is now aware, even if only temporarily, as I decide against this universe of possibilities in a self-experiment, quickly realizes how incredibly relevant and life-consuming these digital assistants are already now. Not only is it damn comfortable, no, it is becoming an increasingly serious possibility-octupus, which, similar to the Hydra, sees two new ones grow back when it gets a head cut off. “You can only see the fishing net clearly from the outside, outside the water.” the fish would say. And it’s very clear why that is. In the media, this development is often sold as innovative and great.
Innovation in general, the word apparently only seems to be available in conjunction with the word „digital“ if one can believe the media consensus.
All in all, I am becoming more and more aware that control is now in the hands of computer nerds. It seems to be the revenge of the pimply, pale-faced hunchback guys in the back corner, who never bothered with girls and always talked about the computing power of their PCs and software and who are now in the management ranks of the top listed companies.
I never wanted to be like that myself, and I never wanted to sit in front of computers. I don’t have to anymore. The parts will be so small and powerful that they will inevitably dominate everyday life.
Thanks for the innovation, your STEM subjects nerd.

#auflösungderprivatsphäre #yourhomewasyourcastle

Von Masken und Dosen …

Von Masken und Dosen …

Of masks and cans …

Ich trage ja von Berufs (oder von Berufungs) wegen schon immer eine Maske und habe also mit der momentanen Maskenpflicht null Probleme. Möglicherweise etwas angenehmer, als viele die täglich im Job eine geistige Maske tragen um ihr wahres Ich nicht der Verletzung preiszugeben … Kommunikation im Raum ist tatsächlich eine herrliche Sache. Auch das Nein-Sagen zu einer Menge Verlockungen im Job-Bereich hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich hätte auch ein X-beliebiger Art- bzw. Creative Director in einer klassischen (oder auch hippen) Werbe- oder Design- oder Kreativagentur werden können. Nein, meinen Spaß finde ich beim spontanen Gestalten mit der Farbsprühdose.
I always wear a mask because of my job (or by calling my profession), so I have zero problems with the current mask requirement. Possibly a little more pleasant than many who wear a mental mask every day at work so as not to reveal their true self to the injury … Communication in space is actually a wonderful thing. Saying no to a lot of temptations in the job field has also made me what I am today. I could also have become an X-type art or creative director in a classic (or hip) advertising or design or creative agency. No, I find it fun to design spontaneously with the spraycan.
Sachbeschädiger/Sachverschönerer mit Doppelkammerfilter-Halbmaske von 3M. Property damage / property enhancer with 3M double chamber filter half mask.
Hier einige aktuelle schnelle nette kleine Jobs, u.a. für die Stadt Frankfurt, die gerade nach der Renovierung von mir zwei Kitas gestaltet bekommen hat. Ebenso bekam Bäcker Lutz in Mayen seine brandneue 22. Filiale gestaltet und Bernd Wittelsbach von Kontrast Fotodesign seine Privatgarage mit einem Bembel in Breuberg im Odenwald verunziert. Außerdem zehn Premiumzimmer des Innside Ostend Hotels für Melia und zwei Pylonen für VW/Audi Göthling & Kaufmann-beide wurden schon vor dem Lockdown begonnen. Glückwunsch … äh … Klickwunsch ;-).
Here are some actual quick nice little jobs in kindergartens, including for the city of Frankfurt, which was designed by me after the renovation. Likewise, baker Lutz in Mayen was given his brand new 22nd branch and Bernd Wittelsbachs from Contrast Fotodesign decorated his private garage with a so called bembel in Breuberg in the Odenwald. In addition, ten premium rooms of the Innside Ostend Hotel for Melia and two pylons for VW / Audi Göthling & Kaufmann – both had already started before the lockdown.
Congratulations … uh … click request 😉 (joke works only in german … sorry)
#scheißaufhashtags

Des Kaisers neue Kleider …

Des Kaisers neue Kleider …

Ostern 2020 feat. Toilettenpapier
Schnelle Zeichnung aus Bombers Sketchbook zum Thema Ostern 2020 und die Beziehung des Osterhasen zu Toilettenpapier.
Quick drawing from Bomber’s sketchbook on Easter 2020 and the relationship of the Easter bunny to toilet paper.

Die große Bretagne

Die große Bretagne

Frohes Neues Jahr. Ich bin dankbar und freue mich total von 15.-18.01.2020 in die große Bretagne, also nach Groß-Britannien a.k.a. Großbritannien, genauer gesagt nach London reisen zu dürfen. Schließlich bin ich dort zum wiederholten Mal auf Einladung der Veranstalter im Rahmen der City Winter Lights gebucht, die in in der ganzen Stadt installativ verteilt sind. Unser Einsatzgebiet liegt in den ehemaligen Docklands, speziell Canary Wharf (Kanarien Werft). Zusammen mit Marcel Panne von Lichtfaktor male ich dort mit Taschenlampen, Fahrradleuchten und allerlei selbsterfundenem Zeugs nach Einbruch der Dunkelheit mit Lichtmalerei im öffentlichen Raum. Musik gibts dazu auch, spontan legen wir da Beats und Mucke auf, die wir als passend empfinden. Kam bisher immer bestens an.
Wer also zu dem Zeitpunkt in London verweilt, sei herzlich eingeladen sich selbst auszuprobieren. Immerhin kann man es mal selbst versuchen.
Ich liebe London. Hier Impressionen von 2017 und 2018:

 

The great Brittany

Happy new year. I am grateful and am totally happy to travel to the great Brittany a.k.a. Great Britain, more specifically to London from January 15th to 18th, 2020. Finally, I was booked there again by invitation of the organizers as part of the City Winter Lights, which are installed throughout the city. Our area of ​​application is in the former Docklands, especially Canary Wharf. Together with Marcel Panne from Lichtfaktor I paint there with flashlights, bicycle lights and all sorts of self-invented stuff after dark with light painting in public space. There is also music, spontaneously we put on beats and music that we find suitable. Has always been well received.
So if you are staying in London at the time, you are cordialy invited to try out yourself. After all, it’s worth a try.
I love London. Here are impressions from 2017 and 2018:

 

Muse Ich/Musik

Muse Ich/Musik

Musik ist ja einer meiner wichtigen Antriebsfaktoren und eine echte Inspirationsquelle. So habe ich mich freikünstlerisch mit dem Thema Zeit und Musik zu meiner Aufnahme beim BBK Wiesbaden am 11.01.2013 (den ich kurz darauf wieder verließ) auseinandergesetzt. Musikalische Werke scheinen ja der Raum- und Zeitfüller schlechthin zu sein. Analog dazu wurden Teile meines Werkes in Form einer schriftkünstlerischen Wandgestaltung von mir über den Zeitraum der Ausstellung im Kunsthaus Wiesbaden entfernt und andere hinzugefügt. Zum Ende der Ausstellung war das Werk wieder ganz entfernt, ähnlich dem Ende eines Songs.
Schon nahezu fünfzehn Jahre vergangen sind seit dem netten Illustrations-Job für das Coke Fridge-Online Portal von Coca Cola bei dem das Hauptaugenmerk ebenfalls auf die Musik gelegt wurde. Ich ließ mich damals unter anderem von Faithless‘ »God is a DJ« beeinflußen, einem treibendem House-Track den die britische Combo schon 1998 erschuf, der aber bis heute zeitlos zu pumpen scheint.
Seitdem ist viel Wasser nicht nur den Rhein heruntergeflossen und der Overdose an Bildwelten nimmt täglich zu. Die Magie der elektromagnetischen Wellen zieht nicht nur Kinder in ihren Bann.

Muse I / music

Music is one of my driving forces and a source of inspiration. So I dealt with the subject of time and music in a noncommercial artificial way to my membership at BBK Wiesbaden (a so called
Professional Association of Visual Artists) on 11.01.2013 (which I left shortly thereafter). Musical works seem to be the space and time filler par excellence. Similarly, parts of my work, a form of a typographically artistic wall design have been removed and added others by me over the period of the exhibition in the arthouse Wiesbaden. At the end of the exhibition, the work was completely removed, similar to the end of a song.
Nearly fifteen years have passed since the nice illustration job for the Coke Fridge online portal by Coca Cola, where the main focus was also placed on the music. At that time I was influenced by Faithless‘ „God is a DJ“, a driving house track that the British combo already created in 1998, but seems to pump timeless to this day.
Since then time goes by and the overdose of visual worlds is increasing daily. The magic of electromagnetic waves does not only captivate children.