Kunscht mir mal die Kunst dahinter zeigen?

Kunscht mir mal die Kunst dahinter zeigen?

Ganz offen, ich kann das, was lokal oft als Kunst bezeichnet wird, nicht als das erkennen, was mir da als solches aufgetischt werden soll. Überall werden medial Menschen als Künstler bezeichnet (oder bezeichnen sich selbst als das), die null davon ihren Lebensunterhalt bestreiten. Meistens agieren sie als staatsdienende Pädagogen, sind von Haus aus begütert oder haben andere Einkommensquellen (z.B. Partner). Klar, ist das kein Qualitätsurteil darüber, ob man das als Broterwerb anbietet oder nicht, aber die Intensivität mit dem sich jemand beschäftigt ist eventuell eine ganz andere. Die Intension, die Professionalität, Ernsthaftigkeit (Seriösität) und die Kommunikationsfähigkeit des Urhebers eines Werkes (angewandt oder nicht angewandt ist nicht entscheidend) sollte aber eine ganz andere bzw. ebenfalls unerwartete bzw. unverkrampfte sein.
Natürlich gibt es unter denen, ich nenne sie jetzt mal absichtlich sehr bösartig »Hobbykünstler« qualitative Talente, aber die meisten sind doch eher einfallslos und kopieren Artwork und Menschen, die ihr Leben der Kunst widmeten und damit tatsächlich neue Ansätze und Gestaltungsrichtungen fanden.
Dadurch dann Objekte dieser Produzenten als eine Art ständiger Remineszenz anschauen zu müssen ist für echte Kunstschaffende (sic!) mühselig. Denn für die meisten Selbstdarsteller, um nicht zu sagen Faker sollen wir dann auch noch als Bürgerschaft spenden. Viele der so genannten Austellungen und Artwork-Shows werden dann angeblich auch noch aus Fördertöpfen (regional, überregional) unterstützt, werden wenig bis kaum besucht (natürlich sagt das widerum nichts über die Qualität) und sind eigentlich, sind wir mal ehrlich, Contentlieferant für lokale Printmedien, deren Stündlein schon lange geschlagen hat.
Belanglose Vernissagen, eröffnet durch sich immer widerholende Reden satter Lokalpolitiker mit abgrundtief gelangweilten Bürgern, die Interesse heucheln hat es zuhauf. Überall das gleiche Bild: Ein (großer) weisser, möglichst leerer Raum gefüllt mit unsinnigen Plagiaten längst vergangener (künstlerischer) Prozesse, ob skulptural, malerisch, zeichnerisch oder installativ werden dem Onkel Durchschnittsbürger als kulturelle Highlights vorgesetzt. Dieser weiß sich nicht anders zu wehren, als massives Desinteresse zu bekunden oder fernsehlike sich berieseln zu lassen um sich dann wieder dem täglichen Raboten zu widmen.
Dabei ist echte Kunst eben genau diesen Zustand aufzubrechen, Bürgern eine Mündigkeit und Selbstbewusstsein zu zeigen. Echte Kunst hat eine Veränderungswirkung, hat Kraft, Mut zur Blamage, ist lebendig und ist nicht belangloses Nachahmen einer künstlerischen Idee anderer. Und genau, das, was es kontrovers, anstößig und diskussionswürdig macht, Dieses, was Grenzen überschreitet … das ist die echte Kunst … und nicht ein Spektakel um des Spektakels und der Beteiligten willen.
Egozentrische Positionieren von lokalen, so genannten Kunstschaffenden – neudeutsch für ein elitäres Darstellen einer Schicht Menschen, die den Begriff Kunst/Künstler für sich vereinnahmen möchten- , die sich als Kuratoren titulieren, damit positionieren wollen und einen Museumsprozess kopieren und/oder initiieren, sind mehr ein Selbstdarstellungsmedium, denn tatsächliche Kunst.
Museen hingegen sollen doch angeblich Orte des Erhalts von Vergangenem/Totem sein, Bewahrer des Wahren, Schönen, Guten sein. Wie aufregend das ist, kann man an Reaktionen von Kindern und Jugendlichen sehen, denen das Heucheln noch nicht so wichtig ist, wenn es darum geht einen Museumsbesuch mit regionaler Kunst vorzuschlagen.
Wie tatsächlich wirkliche Innovatoren in ihrem zeitlichen Kontext nicht erfasst wurden (und womöglich immer noch werden) zeigt das Schicksal von z.B. Vincent van Gogh.
Aber, man kann Begriffe nicht vereinnahmen, so wie man fast nichts wirklich zeitlich halten kann. Wahrheit ist wie Öl, irgendwann schwimmt sie an die Oberfläche.
Ich kann Artikel nicht mehr ertragen, bei denen es oft mehr um eine Selbstdarstellung der Ausstellenden geht, denn um das, was sie da erschaffen. Denn das ist meist, man kann es nicht anders sagen, geistiger und abstruser Dünnschiß.
Zukünftig schön wäre, wenn insgesamt mehr Menschen, den Mut hätten ihren Lebensunterhalt mit dem umzusetzen, was sie gerne vollziehen. Und sicher, kann das etwas dauern, bis es rentabel wird.
Echte Kunst unterscheidet uns vom Tier. Alles Weitere ohne echte Kunst ist nur Konsum.
Venceremos!
Graffiti Art Street Art auf Schaltkasten Hattersheim 2009 © Bomber VG Bild Kunst, Bonn


Would you like to show me the art behind it?


Quite frankly, I cannot recognize what is often referred to locally as art as what should be served to me as such. Everywhere in the media people are referred to as artists (or describe themselves as that) who have zero of their livelihood. Most of the time, they act as state-serving educators, are funded by default or have other sources of income (e.g. partners). Sure, this is not a quality judgment about whether you offer this as a bread job or not, but the intensity with which someone is concerned may be quite different. The intensity, the professionalism, seriousness and the communication ability of the author of a work (applied or not applied is not decisive) should be a completely different or also unexpected or relaxed.
Of course there are qualitative talents among what I now deliberately call viciously »hobby artists«, but most of them are rather unimaginative and copy artwork and people who dedicated their lives to art and thus actually found new approaches and design directions. Having to look at objects by these producers as a kind of permanent reminescence is tedious for real artists (sic!). Because for most self-portrayals, if not to say fakers, we should also donate as a citizenship. Many of the so-called exhibitions and artwork shows are then supposedly also supported from funding funds (regional, national), are little to hardly visited (of course that says nothing about the quality) and are actually, let’s be honest, content provider for local Print media whose hour has struck for a long time.
Insignificant vernissages, opened by repetitive speeches by rich local politicians with deeply bored citizens, who pretend to be interested. Everywhere the same picture: A (large) white, as empty as possible filled with nonsensical plagiarism of long past (artistic) processes, whether sculptural, painterly, graphic or installation, are presented to the uncle of ordinary people as cultural highlights. The latter knows no other way to defend himself than to show massive lack of interest or to be sprinkled with television to then go back to the daily rabot.
It is real art to break up precisely this state of affairs, to show citizens maturity and self-confidence.
Real art has a change effect, has the strength, courage to embarrass, is alive and is not a trivial imitation of an artistic idea of ​​others. And exactly what makes it controversial, offensive and worth discussing, this that crosses borders … that’s real art … and not a spectacle for the sake of the spectacle and those involved.
Self-centered positioning of local, so-called artists – new German for an elitist representation of a layer of people who want to take the term art / artist for themselves – who call themselves curators, want to position themselves with it and copy and / or initiate a museum process are more a medium of self-expression, because actual art.
Museums, on the other hand, are supposed to be places of preservation of the past / totem, keepers of the true, the beautiful, the good. How exciting it is can be seen in the reactions of children and adolescents, for whom hypocrisy is not so important when it comes to proposing a visit to a museum with regional art.
The fate of, for example, shows how real innovators were not (and possibly still will be) in their temporal context. Vincent van Gogh.
But, you cannot take in terms, as you can really keep almost nothing in time. Truth is like oil, at some point it will float to the surface.
I can no longer stand articles that are often more about the self-portrayal of the exhibitors than what they create. Because that is usually, you can not say it otherwise, intellectual and abstruse thin shit.
It would be nice in the future if more people had the courage to make a living from what they would like to do. If it’s not enough, then maybe you should leave the field and try your luck in another segment.
Real art distinguishes us from animals. Everything else without real art is just consumption.
Venceremos!

Just copy yourself …

Just copy yourself …

Stil ist das, was wir tun … Hier ist ein Beispiel einer Fassadengestaltung/artwork, die ich 2010 realisiert hatte. Das Original-artwork auf der Fassade des Gebäudes von Hausmeister Müller wurde 2019 abgebrochen. Also habe ich das Thema aufgefrischt, die Frankfurter Skyline an einem anderen Ort, in Steinbach / Taunus im August 2019, aufgesprüht. Willkommen zurück … 10 Jahre später. Immobilienaufwertung der anderen Art.

Es will mer net in de Kopp enei, wie kann e Mensch net von Frankfort sei! (Friedrich Stoltze)

Style is what we’re doin‘ … Here is a example of a fresh facade, copied from an artwork I realised in 2010. The origin mural was deconstructed 2019. So, I spraypainted the topic refreshed, the skyline of Frankfurt at another place, in Steinbach/Taunus in August 2019. Welcome back … 10 years after … Real estate appreciation of a different kind.

 

Feed the matrix

Fütter‘ die Matrix …
 
Im zwielichten Schein der Diskrepanz zwischen Erschaffen und Konsumieren haben wir heutzutage die zusätzliche Komponente der Selbstdarstellung im Netz/Internet/sozialer Netzwerke (wo ist da die soziale Komponente, wenn jeder solo oder alleine vor seinem Endgerät sitzt, läuft, fährt?)/Messenger.
Selbstdarstellung bzw. Darstellung in Zeiten analoger Kommunikation war etwas gemächlicher, aber nicht minder interessanter.
Vor ca. genau 26 Jahren im April 1994 wurden CEMNOZ/David Kammerer, DAIM/Mirko Reisser, CANTWO/Fedor Wildhardt und ich/BOMBER von unserem Freund GOR/Darco Gellert aus Paris angesprochen, ob wir uns an einem Flächengestaltung am Gare du Nord in Paris für die französische Staatsbahn beteiligen wollen.
Hintergrund waren zwei Flächen der ca. Größen 6 m x 90 m mit jeweils unterschiedlich gefärbtem Background. Die Linke war gelb und die rechte in blau mit Graffinet, einem angeblichen Graffitischutz gestrichen. Unsere Herausforderung lag darin, TROTZ des chemischen Schutzes Artwork auf die Oberflächen aufzubringen. Dies gelang besser, als gedacht. Nach nur zwei-bis viermaligen Übersprühen hielt die Sprayfarbe, damals noch Sparvar von SprayColor. Trotz der widrigsten Umstände – uns wurde der uns zur Verfügung gestellte Wagon mit den Farbspühdosen direkt vor den Fassadenflächen aufgebrochen und komplett entleert – hatten wir fünf einen Riesenspaß beim Erstellen dieser weithin sichtbaren Werke. Leider wurden die Werke nachts von anderen mit Sprühdosen verunziert. Allerdings waren das ganz sicher keine wirklichen Writer, bzw. Graffiti Künstler, denn das Aufgesprühte hieß einfach nur »Muslim Force« ;-(.
Wir übernachteten in einem Wohnheim für Bahnarbeiter in besonders trostloser hässlicher Umgebung, (meiner Erinnerung nach in der Avenue Paul Valéry in Sarcelles) und durften uns dort selbst versorgen. Dafür durften wir immer kostenfrei mit der Bahn zum Arbeitsplatz direkt an den Gleisen des Kopfbahnhofs pilgern.
Ein wahnwitziges Unterfangen, dessen Ergebnis aber sehr lange vorhielt.
 
Feed the matrix …
In the twilight of the discrepancy between creating and consuming, we now have the additional component of self-portrayal on the net / Internet / social networks (where is the social component when everyone is sitting or running alone in front of their device?) / Messenger.
Self-presentation or presentation in times of analog communication was a little more leisurely, but no less interesting.
Exactly 26 years ago in April 1994, CEMNOZ / David Kammerer, DAIM / Mirko Reisser, CANTWO / Fedor Wildhardt and me / BOMBER were approached by our friend GOR / Darco Gellert from Paris whether we would like to look at a surface design on the Gare du Nord in Want to participate in Paris for the French State Railways.
The background was two areas of approx. Sizes 6 m x 90 m, each with a differently colored background. The left was yellow and the right was painted blue with graffinet, an alleged protection from graffiti. Our challenge was to apply the chemical protection artwork to the surfaces. This worked better than expected. After only two or four sprayings, the spray paint, then Sparvar from SprayColor, held. Despite the most adverse circumstances, – the wagon provided to us with the paint spray cans was broken open directly in front of the facade surfaces and completely emptied – , the five of us had a lot of fun creating these highly visible works. Unfortunately, the plants were sprayed with spray cans at night. However, they were definitely not real writers or graffiti artists, because the sprayed on was just called »Muslim Force« ;-(.
We stayed in a dormitory for train workers in a particularly bleak ugly environment (I remember it on Avenue Paul Valéry in Sarcelles) and were allowed to take care of ourselves there. To do this, we were always allowed to make a pilgrimage to the work station directly on the tracks at the head station.
It was a crazy undertaking, but the result was existing very long.

 

Additional photos © by Bernhard van Treeck and David Kammerer.

Merry Xmas: BOMBER auf Arte TV

Seasons Greetings by BOMBER © 2014
Best Dorscht in Town 2019 © Helge BOMBER Steinmann VG Bild Kunst Bonn

Merry Xmas: BOMBER auf Arte TV

Ein schönes Weihnachtsgeschenk: In der dritten Staffel der Arte Dokumentarfilmreihe RISE OF GRAFFITI WRITING – FROM NEW YORK TO EUROPE wird die frühe europäische Graffitibewegung in Dortmund, Berlin, Paris, Frankfurt und Stockholm beleuchtet.
In 6 neuen Episoden haben Graffitikünstler, Graffitikunsthistoriker und Dokumentarfilmer wie AMOK, SHARK, ADRIAN NABI, JACOB KIMVALL, JONONE, MASON, BOMBER, ATOM, ZIGGY, DISEY, KAOS, PUPPEN, SKUME, INKA, LEVEL, BISAZ, BAS2, WESP mitgewirkt , DARCO, SKKI, JAYONE, ASH, MODE2 oder CANTWO erzählen uns ein bisschen mehr über die ersten Jahre der europäischen Graffiti-Bewegung, Stylewriting und vieles mehr!
Die neue Saison wird am 23. Dezember 2019 ausgestrahlt:
http://arte.tv/riseofgraffiti
http://ilovegraffiti.de

Hier der Trailer dazu:

Btw. Ruhe in Frieden Phase 2 aka Lonny Wood 12/2019 …

 

Merry Xmas: BOMBER on Arte TV

A nice xmas-present: In the third season of the Arte TV documentary series RISE OF GRAFFITI WRITING – FROM NEW YORK TO EUROPE we will focus on the early European graffiti movement in Dortmund, Berlin, Paris, Frankfurt and Stockholm. In 6 new episodes graffiti artists, graffiti art historians and documentarists like AMOK, SHARK, ADRIAN NABI, JACOB KIMVALL, JONONE, MASON, BOMBER, ATOM, ZIGGY, DISEY, KAOS, PUPPET, SKUME, INKA, LEVEL, BISAZ, BAS2, WESP, DARCO, SKKI, JAYONE, ASH, MODE2 or CANTWO are featured to tell us a bit more about the very early years of the European Graffiti Movement, Stylewriting and many more!
The new season airs December, 23rd, 2019 on:
 
http://arte.tv/riseofgraffiti
http://ilovegraffiti.de

Here the trailer:

Btw. R.I.P. Phase 2 aka Lonny Wood 12/2019 …

Engelbert Strauss CI Factory

Personalisierte Bekleidung für Engelbert Strauss CI Factory

Engelbert Strauss‘ Corporate Factory wurde gerade am 30.11.2019 bei Schlüchtern eröffnet. Zur internen Einweihung des 200-Millionen Euro Projektes wurden von uns insgesamt knapp 80 Textilien für die Azubis, Mitarbeiter und die Geschäftsführung personalisiert bzw. die Kleidungsstücke customized. Jedes Objekt wurde in einer Art Produktionsstraße durch uns zum Unikat mit Schablonen besprüht, teils in mehreren Schritten und mit mehreren Farbschichten; für die Geschäftsführer Henning und Steffen Strauss in Neontönen auf schwarzen Kitteln, für alle anderen in regulären Farbtönen.
Schon 2010 gestaltete ich für Engelbert Strauss diverse Dekor-Designs für Shorts und T-Shirts und Anfang 2011 Dekorationen für den damals neu entstandenen Workwearstore an der Zentrale in Biebergemünd.

Personalized Apparel for Engelbert Strauss CI Factory

Engelbert Strauss‘ Corporate Factory has just opened on 30.11.2019 near Schlüchtern, Germany. For the internal inauguration of the 200-million-euro project, a total of nearly 80 textiles were personalized for the trainees, employees and the management, and the garments were customized. Each object was sprayed with stencils in a kind of production street through us to the unique, partly in several steps and with several color layers; for the managing directors Henning and Steffen Strauss in neon colors on black smocks, for all others in regular shades.
As early as 2010, I designed various decor designs for shorts and T-shirts for Engelbert Strauss and, at the beginning of 2011, decorations for the newly-created workwear store at the headquarters in Biebergemünd, Germany.

 

Kultur trifft Kultur

Kultur trifft Kultur

Mit Graffiti Art, respektive Street Art hatte ich ursprünglich nichtkommerziell, sogar wild (»ach du meine Güte …«) begonnen. Auch das ein durchaus ein Teil unserer heutigen Kultur. Damit dieser Blog eben nicht nur meine kommerzielle Arbeiten präsentiert und ein falsches Bild entsteht, werde ich von Zeit zu Zeit auch freie Arbeiten präsentieren, von denen ich jährlich mehr erstelle als ich zeigen kann.
Kulturelle Bestandteile aus vorangegangenen Zeiten findet man jede Menge, vor allen Dingen in Italien. Ende April 2018 war ich mit zwei Freunden in Perugia, der Hauptstadt von Umbrien und hatte dort Gelegenheit mit den einheimischen Sprühkünstlern BERO TDS (The death squad) und NOEK eine Fläche bei weit über 35 Grad in der prallen Sonne zu gestalten. Danke an Mr. Wany für den Kontakt. Perugia und die umgebenden Orte sind ein echtes Paradies. Es lohnt sich Assisi (ja, das mit dem heiligen Franziskus/Francisco), Spello und die vielen kleinen Orte zu besuchen.
Ebenfalls nicht zu verachten und ein schöner Übergang zum Thema Wandgestaltung ist die Kapelle San Severo, in der ein durch Pietro Perugino vollendetes Fresko von Raffael (Raffaello Sanzio da Urbino, Raffael da Urbino, Raffaello Santi) erhalten geblieben ist. Wir hatten eine fantastische Unterkunft bei einem Rechtsanwalt in direkter Nachbarschaft dazu mit einem Blick über die gesamte Ebene bis nach Assisi von zwei Dachterrassen, die als höchste Aussichtspunkte der Stadt gelten können.
Hochwertige Bestandteile der frischen Speisen sind dort ein Standard und so herrlich, tagsüber und abends findet das Leben auf der Piaza und den Straßen statt. Man hat nicht wirklich den Eindruck in einer Kleinstadt zu sein und genießt das dolce vita

Culture meets culture

My start with Graffiti Art or Street Art was originally non-commercial, even wild (»oh my goodness …«). That too is also a part of our culture today. To represent on this blog not only my commercial work and to create the wrong picture, from time to time I decide to show free works, of which I also create more every year than I can show.
You will find a lot of cultural elements from previous times, especially in Italy. At the end of April 2018, I was with two friends in Perugia, the capital of Umbria, and I had the opportunity to create a wall of ​​well over 35 degrees in the blazing sun with the local spray artists BERO TDS (The death squad) and NOEK.  Thanks to Mr. Wany for the contact.
Perugia and the surrounding towns are a real paradise. It is worth visiting Assisi (yes, that with St. Francis / Francisco), Spello and the many small places.
Also a beautiful transition to the theme of wall design is the chapel of San Severo, in which you could enjoy looking closely to a fresco by Raphael (Raffaello Sanzio da Urbino, Raffael da Urbino, Raffaello Santi) completed by Pietro Perugino. Its the last existing work wich has been preserved. We had fantastic accommodation with a lawyer in the immediate vicinity, with a view across the plain to Assisi from two rooftop terraces that can be considered as the highest vantage points in the city.
High-quality components of the fresh food are standard there and so wonderful, during the day and in the evening life takes place on the Piaza and the streets. You do not really have the impression to spend your time in a small town and enjoy the dolce vita …

Heureka !

Heureka !

Griechenland aus der Sicht deutscher und griechischer Künstler
Mit Griechenland verbindet viele von uns nicht nur den Ursprung des westlichen, europäischen Denkens und der Philosophie, sondern auch eine Landschaft und herzliche Einwohner. 2019 war ich auch das erste Mal persönlich dort, auf der Insel Kos. Schon 2000 wurde ich nach Athen zum Meeting of Styles/MOS durch Woozy/Kiriakos Iosifidis (Autor von Mural Art, Bike Art und Mural Masters) eingeladen. Damals schickte ich noch durch meinen Hinderungsgrund, die Flugphobie den nicht minder bekannten Klark Kent/Mario Laugell nach Griechenland. Heute würde sich das so nicht mehr darstellen.
2014 wurde ich angefragt, für die Griechische Zentrale für Fremdenverkehr im Treppenhaus und die Geschäftsführungsräume (wie immer freihand ohne Hilfsmittel, ohne Schablone o.ä.) Werke zu gestalten.  Aufgrund der Begeisterung über die Ergebnisse lud mich der Verein Griechischer Akademiker Frankfurt am Main e.V. ein, drei Arbeiten für eine Ausstellung zu erstellen.
Organisiert wurde eine Ausstellung mit Kunstwerken deutschen und griechischen Künstler mit dem Ziel, die Freundschaftsbeziehungen zwischen den Ländern zu fördern und zu stärken. Folgende Künstler nehmen an der Ausstellung teil: Christos Bouronikos, Willy Dorn, Klaus-Valtin von Eickstedt, Alexander Haßenpflug, Jannis Psychopedis, Pavlos Samios, Helge Steinmann und Bernd Wagner.
Die Werke werden vom 19. November bis zum 13. Dezember 2019 zu den Geschäftszeiten von 9:00-16:00 Uhr, Donnerstags 9:00-18.00 Uhr in den Räumen des Kundenzentrums der Frankfurter Sparkasse in der Neuen Mainzer Straße 47-53 in 60311 Frankfurt am Main zu sehen sein. Willkommen zur Vernissage am Dienstag, 19. November 2019, ab 19:00 Uhr, die Landtagspräsident Boris Rhein eröffnen wird.

 

Greece from the perspective of German and Greek artists
Not only does the origins of Western, European thought and philosophy connect me with Greece, but in 2019 it was the first time for me, that I spent time personally over there, on the island of Kos. Already in 2000 I was invited to Athens for the Meeting of Styles / MOS by Woozy / Kiriakos Iosifidis (author of books like Mural Art, Bike Art and Mural Masters). At that time, due to my obstacle, the phobia of flying sent me the no less well-known Klark Kent / Mario Laugell to Greece. This would not be the case today.

In 2014, I was asked to design some artwork in the staircase and some artwork at the management rooms for the Hellenic Tourist Office (as usual freehand without tools, without stencil or similar). Due to the enthusiasm about the results, the Association of Greek Academics Frankfurt am Main e.V. invited me to create three works on framed canvas for an exhibition.
This exhibition was organized with works of art by German and Greek artists with the aim of promoting and strengthening friendships between the countries. The following artists will participate in the exhibition: Christos Bouronikos, Willy Dorn, Klaus-Valtin von Eickstedt, Alexander Haßenpflug, Jannis Psychopedis, Pavlos Samios, Helge Steinmann and Bernd Wagner.

The works will take place from 19 November to 13 December 2019 during business hours from 9:00 am to 4:00 pm, on Thursdays 9:00 am to 6:00 pm in the rooms of the Customer Center of Frankfurter Sparkasse in Neue Mainzer Straße 47-53 in 60311 Frankfurt am Main, Germany. Welcome to the Vernissage on Tuesday, 19 November 2019, from 19:00 clock, the President of the Parliament Boris Rhein will open.
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Frankfurter Sparkasse
Kundenzentrum Neue Mainzer Straße 47-53, 60311 Frankfurt am Main
19. November-13. Dezember 2019
Vernissage: Dienstag 19.11.2019, 19:00 Uhr

Von Markierten, Mut, Innovationen, Werten und eigenen Wegen …

Von Markierten, Mut, Innovationen, Werten und eigenen Wegen …

Als Pionier mit echter Historie, nicht nur im Marken-, Kommunikations-, Kunst-, sondern auch im Gestaltungsbereich war es für mich schon seit Anbeginn meines Tuns eine Genugtuung, erleben zu dürfen, wie viele von Marken erzählten, andere im Kommunikationsbereich sich hervortaten – dabei sich selbst auf die Schulter klopften, wiederum andere sich im so genannten Kunstmarkt etablieren wollten. Ich selbst bin mir treu geblieben und habe früh erkannt, daß es für mich einen Markt zu etablieren gilt.
Denn schon 1995 erschufen wir unter der Prämisse »Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum« mit der weltweit ersten Agentur für Graffiti und Straßenkunst Oxygen ein innovatives Geschäftsfeld, dem bis heute sehr viele Nachahmer folgten.
Bis heute vollziehe ich das, was ich gerne tue, als Einkommensquelle. Ein Idealzustand.

 

From marked, courage, innovations, values ​​and own ways …

As a pioneer with a true history, not only in the brand, communication, art, but also in the field of design, it has been a pleasure for me since the very beginning of my work to experience how many of the brands told others that others excelled in the field of communication – while patting themselves on the back, others wanted to establish themselves in the so-called art market. I have remained true to myself and recognized early on that it is a market for me to establish.
Already in 1995, we created under the premise »Do not dream your life, live your dreams« an innovative business field with the world’s first agency for graffiti and street art Oxygen, which was followed by many imitators until today.
To this day, I do what I like doing as a source of income. An ideal condition.

 

#NdM19 Backdrop Artwork Nacht der Medien

#NdM19 Backdrop Artwork Nacht der Medien

Am 24. Oktober fand im Haus der Kunst in München die Nacht der Medien im Rahmen der Medientage München statt, eine Party der Extraklasse. Vor Ort waren unter anderem KPMG, Google, Youtube und klassische Medienplayer, wie Hubert Burda Media, Servus TV, Studio Gong, BR Bayerischer Rundfunk, Antenne Bayern. Dafür erstellte ich im Vorfeld ein Backdrop-Artwork/Fotohintergrund, der wahrscheinlich fleißig für die so genannten neuen Medien genutzt wurde. Unter dem Hashtag #NdM19 wird es da sicherlich einiges zu sehen geben.
On the 24th of October the Night of the Media took place at the Haus der Kunst in Munich as part of the Medientage Munich, a party of the extra class. KPMG, Google, Youtube and classic media players such as Hubert Burda Media, Servus TV, Studio Gong, BR Bayerischer Rundfunk, Antenne Bayern were on site. For this, I created a backdrop artwork / photo background in advance, which was probably used diligently for the so-called new media. There will certainly be a lot to see under the hashtag # NdM19.

Plain Air Spraying

Plain Air Spraying bzw. Plain Air Graffiti

Schon im April 2017 durfte ich für Rewe und die Bauherrin GWH zwei voluminöse Wandbilder im Neubau der Mainzer Landstraße in Frankfurt als urban painting erstellen. Natürlich wurden die Gallus-Motive ohne Beamer oder Projektor realisiert und mit der Farbdose als eine Art Rötelzeichnung in großformatig »gezeichnet«. In dem Zug schlug ich vor eine Plain Air Sprayerei realisieren zu können. Zur Eröffnung des Rewe erstellte ich flux zwei Motive der Fassade und der Mainzer Landstraße auf Keilrahmen-Leinwand.
As early as April 2017, I was able to create two voluminous murals for Rewe and the client GWH in the new building of Mainzer Landstrasse in Frankfurt as urban painting. Of course, the Gallus motifs were realized without a projector and with the spraycan as a kind of red chalk drawing in large format „drawn“. In that case I suggested to realize a Plain Air spray painting. For the opening of the Rewe, I created two motifs of the façade and the Mainzer Landstraße on canvas.