Pünktlichkeit hat wenig mit Effizienz und Effektivität zu tun …

20.02.1974 … den Termin sollte man sich merken. Denn damals vor knapp 50 Jahren wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland aufgehoben. Ich vermute, daß schon damals diese ominösen Horden asiatischer Raser dahinterstecken, die angeblich extra nur dafür nach Deutschland kämen um unbedingt mit geliehen Fahrzeugen die Bundesautobahnen unsicher machen wollten, dahinter stecken. Von diesen Märchen liest man ja immer wieder. Wurden die von einer PR Agentur, respektive von besonders kreativen Consultants der Automobillobby erfunden?
Hinweise werden mit einer Belohnung von insgesamt viertausend Tritten aus der Gerüchteküche entlohnt.
Spaß beiseite … Heutzutage hat man an vielen Stellen der Autobahn schon sowieso bestenfalls Tempo 120 km/h, oft an Baustellen 80 km/h und auch gerne 60 und weniger. Überhaupt, viel zu viel Automobil … Die Straßen der Groß-, Kleinstädte, Dörfer birsten vor Fahrzeugen alles Art. LKWs fluten die Tankstellen, Rastplätze und sonstigen Möglichkeiten. Kilometerlange Staus und LKW-Schlangen über zwei Fahrspuren kilometerlang …
Ein Tempolimit ist also eh schon da, warum es also verheimlichen und nicht manifestieren? Die heilige Kuh darf nicht geschlachtet werden? Wohin soll es denn noch wachsen, das Wachstum? In Zeiten des Klimawandels und dessen ansehbaren Resultaten, wie Feuersbrünste, Trockenheit und Artensterben verstehe ich eh nicht warum tonnenschwere SUVs mit 350 km/h über die Straßen brausen sollen. Wer’s mir erklärt, dem schenke ich ein Eis. Waldmeister oder so.
Ich verstehe erst recht nicht, wofür wir Waffenscheine haben, wenn Fahranfänger mit 17 oder 18 oder auch 85-jährige noch einen wahren Panzer fahren dürfen – mit dem sie erst recht eine wahre Waffe inne haben. (inkl. Sportkit versteht sich) …Vrumm Vrumm …
Das Thema Exakte Ankommenszeit aus der Headline lasse ich auch nicht gelten. Wer früher losfährt, kommt früher an und wer Rennen fahren will, braucht deswegen nicht die von angeblich allen steuerbezahlten Straßen dazu nutzen. Dafür  gibt es Spezialstrecken, like Hockenheimring, Nürburgring etc. In Zeiten von Corona haben die eh jeden Cent nötig.
Außerdem: Pünktlichkeit hat ja wirklich wenig mit Effizienz und Effektivität zu tun. Viele, die vermeintlich punktgenau ankommen, erledigen erstmal am Arbeitsplatz angekommen doch eh erstmal Privatkram, bevor es viel später an die eigentliche Tätigkeit geht – wenn überhaupt. In Zeiten der CoVid19 Hysterie eh eher selten.
Entschleunigung ist also die Devise des Momentes.
Überhaupt: Das gern zitierte Angswort Geld. Die Einnahmen von Asiarasern auf bundesdeutschen Asphalten dürften überschaubar sein. Im Gegenzug dazu – Deutschland ist ja ein Transitland – müssten dann außerdeutsche Fahrer länger auf den teutonischen Strecken verweilen, lernen die schöne Gegend kennen, konsumieren mehr, statt mit 280 (wenn überhaupt noch möglich – vielleicht um Ulm herum) durch die Landschaften zu brettern.
Klar, macht schnell fahren Spaß, aber warum soll denn ausgerechnet Deutschland die Spielwiese dafür sein? Geht mir einfach net in den Kopp enei …
Mit einem Tempolimit wäre auch das »Rechts überholen« ad acta. Gerne darf dann auch wieder die rechte Spur, nicht nur für den LKW-Verkehr, genutzt werden. Das würde für eine erhebliche Verbesserung des Verkehrsflusses sorgen. Denn wenn es für sehr viele Mitbürger sehr wichtig ist, ganz ganz links zu fahren oder andere Bürger gerne die Fahrbahnmitte blockieren, dann könnten wir bei einem Tempolimit ganz offiziell das »rechts überholen« einführen. Das wäre doch mal ’ne Innovation. Deutschland … Hui … So toll nachgedacht und mehrere Probleme gleichzeitig gelöst. Braaaaav.
Ich brauche gar nicht erwähnen, wie viele Unfälls sich dadurch ereignen. Während ich das hier gerade schreibe, ist die A66 wegen eines schweren Verkehrsunfalls voll gesperrt. Geschwindigkeit hat halt schon eine Auswirkung auf die Unfallstatistik.
Und kommt mir dann bitte nicht mit: „Meine persönliche Freiheit wurde beschnitten!” Wer freiwillig seine Daten bei kostenfreien (! Hahaha …) Messengern und so genannten sozialen Medien wohlfeil bietet, verliert gerade Mal gar nichts bei einem Tempolimit, sondern gewinnt seinen Fahrspaß und echten Verkehr wieder zurück. Ferngesteuert via medialem Dauerfeuer scheinen aber nur wenige wach zu sein für echtes Andersdenken bzw. einem Überlegen, was sie selbst wirklich wollen.
Wer immer noch glaubt, Konsum sei die Lösung für alles, der irrt leider auch dabei gewaltig. Tausch ist wichtig, keine Frage, aber es Bedarf in Zukunft alternativen Umgangs mit Tausch von Eigentum und Besitz -diese beiden Punkte in der so genannten Share Economy (SE) betrachtet können innovativer genutzt werden.
Aber das ist schon wieder ein anderes Thema. Obwohl: Man, könnte ja auch Zeit gemeinsam sharen … so voll sozial und so …
Think about it …
Influenza sensa influenca con tempramento

 

Punctuality has little to do with efficiency and effectiveness …

02/20/1974 … you should remember the date. Because almost 50 years ago the speed limit in Germany was lifted. I suspect that even then these ominous hordes of Asian speedsters were behind it, who supposedly came to Germany just for this purpose and wanted to make the federal highways unsafe with borrowed vehicles. You read about these fairy tales again and again. Were they invented? By a PR agency or by particularly creative consultants in the automobile lobby?
Hints are rewarded with a total of four thousand kicks from the rumor mill.
All jokes aside … Nowadays, in many parts of the autobahn, the best speed is 120 km / h, often at construction sites 80 km / h and sometimes 60 and less. In general, far too many automobiles … The streets of the big, small towns and villages are bursting with vehicles of all kinds. Trucks flood the gas stations, rest areas and other possibilities. Kilometers of traffic jams and truck queues in two lanes for kilometers …
So there is already a speed limit, so why hide it and not manifest it? The holy cow must not be slaughtered? Where should it still grow, the growth? In times of climate change and its visible results, such as conflagrations, drought and extinction of species, I don’t understand why SUVs weighing tons should roar across the streets at 350 km / h. If you explain it to me, I’ll give you an ice cream. Woodruff or something.
I really don’t understand why we have gun licenses when novice drivers at 17 or 18 or even 85 years old are still allowed to drive a real tank – with which they even have a real weapon. (incl. sports kit, of course) … Vroum Vroum …
I also do not accept the topic of exact arrival time from the headline. If you start earlier, you arrive earlier and if you want to race you don’t need to use the allegedly all tax-paid roads. There are special tracks for this, like the Hockenheimring, Nürburgring etc. In times of Corona they need every cent anyway.
In addition, punctuality has really little to do with efficiency and effectiveness. Many, who supposedly arrive on time, do their private work first when they arrive at work, before they get to work much later – if at all. In times of CoVid19 hysteria, it is rather rare anyway.
So deceleration is the motto of the moment.
In general: the often quoted catchword money. The income from Asiatic asphalt cowboys  on German highways should be manageable. In return – Germany is a transit country – non-German drivers would then have to linger longer on the Teutonic routes, get to know the beautiful area, consume more instead of racing through the countryside at 280 (if at all still possible – perhaps around Ulm).
Sure, driving fast is fun, but why should Germany of all places be the playground for it? I just don’t get into my head …
With a speed limit „overtaking on the right“ would also be a thing of the past. You are welcome to use the right lane again, not just for truck traffic. That would make for a significant improvement in traffic flow. Because if it is very important for a lot of fellow citizens to drive all the way to the left or other citizens like to block the middle of the lane, then we could officially introduce „overtaking on the right“ at a speed limit. That would be an innovation. Germany … Hui … thought so well and solved several problems at the same time. Braaaaav.
I don’t even need to mention how many accidents it causes. As I am writing this, the A66 is fully closed due to a traffic accident. Speed ​​already has an effect on the accident statistics.
And then please don’t keep up with me: „My personal freedom has been curtailed!“ Those who voluntarily offer their data cheaply with free (! Hahaha…) messengers and so-called social media do not lose anything at a speed limit, but rather regain their driving pleasure and real traffic. Remote-controlled via continuous media fire, however, only a few seem to be awake to real different thinking or to thinking about what they really want themselves.
If you still believe that consumption is the solution for everything, you are unfortunately vastly mistaken. Exchange is important, no question about it, but in the future there will be a need for alternative ways of dealing with the exchange of property and property – these two points in the so-called share economy (SE) can be used more innovatively.
But that’s another topic again. Although: You could also share time together … so socially and so …
 

 

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